Merkel: Kabinett bleibt so

Seoul/Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Medienberichte über einen geplanten Umbau ihrer Regierungsmannschaft klar zurückgewiesen.

Das betrifft auch Spekulationen über einen Rückzug von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) aus dem schwarz-gelben Kabinett, über die das “Handelsblatt“ berichtete.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Schäuble am Rande des G20-Gipfels in Seoul sagte Merkel am Freitag: Man sei hier im “trauten Einvernehmen“. Die Dinge seien frei erfunden. Zuvor hatte Regierungssprecher Steffen Seibert klar gestellt: “Die Bundeskanzlerin hat keinen Anlass für eine Kabinettsumbildung. Insofern ist die Geschichte im “Handelsblatt“ frei erfunden.“

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

Laut “Handelsblatt“ soll Innenminister Thomas de Maizière (CDU) an Stelle von Schäuble neuer Finanzminister werden. Tanja Gönner, Umweltministerin in Baden-Württemberg, könnte ins Kabinett kommen. Gerüchte um einen Ausstieg Schäubles gibt es immer wieder - aufgrund seines Gesundheitszustandes und zuletzt im Zusammenhang mit seinem zurückgetretenen Sprecher. Schäuble hatte diesen in der vergangenen Woche auf einer Pressekonferenz öffentlich bloßgestellt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare