Mitteilung der Bundesregierung

Linksextremisten greifen AfD und SPD am häufigsten an

+
Ein zerstörtes Wahlplakat der AfD. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa) - Nicht nur die AfD ist ein Ziel für Straftaten von Linksextremisten, betroffen ist auch die SPD.

Im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum-Links wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 13 Fälle thematisiert, in denen es um Angriffe auf Parteieinrichtungen oder Repräsentanten der AfD ging. Im gleichen Zeitraum befasste sich das Zentrum zudem mit vier Angriffen auf die SPD, zwei Angriffen auf die CDU und jeweils einem Fall, der FDP und Grüne betraf, teilte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess mit.

Im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern tauschen Polizei und Nachrichtendienste Informationen aus. Die Federführung liegt beim Bundesamt für Verfassungsschutz und beim Bundeskriminalamt.

Als "Angriff" wertet die Polizei generell nicht nur den Einsatz körperlicher Gewalt, sondern auch Fälle von Sachbeschädigung oder Beleidigung. Allerdings werden in dem Zentrum nur besonders relevante Fälle politisch motivierter Gewalt besprochen.

Hess glaubt, dass die AfD auch deshalb deutlich häufiger als andere Parteien Angriffsziel für Linksextremisten ist, weil sie von Politikern anderer Parteien als "radikal und extremistisch" bezeichnet wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare