1. come-on.de
  2. Politik

Krisenherd Mali: Die Hintergründe des Konflikts

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Krisenherd Mali: Die Hintergründe des Konflikts

null
1 / 21Der Konflikt im westafrikanischen Land Mali zwingt Europa zum Eingriefen. Hier erfahren Sie alles über die Hintergründe der brenzligen Lage. © dpa/AP
null
2 / 21Mali galt lange als einer der wenigen demokratischen Musterstaaten Afrikas. Von 1992 bis 2012 gab es ein Mehrparteiensystem mit friedlichen Machtwechseln nach Wahlen. © dpa/AP
null
3 / 21Andererseits kämpften die meisten Menschen in dem bitterarmen Sahel-Land ums tägliche Überleben. Die durchschnittliche Lebenserwartung der knapp 16 Millionen Einwohner liegt bei 53 Jahren. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung sind Analphabeten. © dpa/AP
null
4 / 21Mit 1,2 Millionen Quadratkilometern ist Mali mehr als dreimal so groß wie Deutschland. Das Land verfügt über zahlreiche Bodenschätze und ist einer der wichtigsten Baumwollproduzenten Afrikas. © dpa/AP
null
5 / 21Dürreperioden haben der Landwirtschaft nachhaltig geschadet. 60 Prozent Malis sind von Wüste bedeckt. © dpa/AP
null
6 / 21Die 300 000 bis 400 000 Tuareg im Norden lehnten sich wiederholt gegen die Zentralregierung auf und verlangten einen eigenen Staat. © dpa/AP
null
7 / 21Auch der ehemalige libysche Diktator Muammar al-Gaddafi rekrutierte kämpferische Tuareg für seine Streitkräfte. Nach Gaddafis Sturz kehrten viele zurück und schlossen sich Aufständischen im Norden Malis an. © dpa/AP
null
8 / 21Am 22. März 2012 gab es einen Militärputsch gegen die Regierung von Präsident Amadou Toumani Touré (Foto). © dpa/AP
null
9 / 21Nach dem Militärputsch eroberten die Tuarag der Nationalbewegung MNLA gemeinsam mit mehreren Islamistengruppen wie der Ansar Dine und der Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika (MUJAO) den Norden Malis. © dpa/AP
null
10 / 21Im April riefen sie dort die unabhängige Islamische Republik Azawad aus. In Timbuktu, wo Moscheen, Mausoleen und Friedhöfe zum Weltkulturerbe gehören, ließen die Islamisten mehrere historische Heiligtümer zerstören. © dpa/AP
null
11 / 21Nach ihrem Sieg überwarfen sich Tuareg und Islamistengruppen. Es gab blutige Gefechte. © dpa/AP
null
12 / 21Die Regierung Malis hofft daher auf eine Einigung mit einem Teil der Rebellen und verhandelte mit den Tuareg und Ansar Dine - bisher erfolglos - über eine politische Lösung. © dpa/AP
null
13 / 21Dabei blieb es auch in Südmali unruhig. Am 11. Dezember zwang das Militär Regierungschef Cheick Modibo Diarra (Foto) zum Rücktritt. © AP
null
14 / 21Interimspräsident Dioncounda Traoré (Foto Mitte) bestimmte Django Sissoko zum neuen Ministerpräsidenten. © AP
null
15 / 21Westlichen Geheimdiensten zufolge haben die Islamisten jetzt 6000 Kämpfer in Nordmali, darunter Tausende Dschihadisten aus Ägypten, dem Sudan und anderen Staaten. Dazu kämen bis zu 15.000 Bewaffnete ohne Ausbildung in Timbuktu und Gao. © dpa/AP
null
16 / 21Die westafrikanische Eingreiftruppe soll über 3500 Mann umfassen. © dpa/AP
null
17 / 21Seit der Machtübernahme der Extremisten im Norden flohen Hunderttausende aus dem Gebiet und leben als Binnenvertriebene oder als Flüchtlinge in Nachbarstaaten wie Mauretanien, Niger und Burkina Faso. © dpa
null
18 / 21Dem UN-Büro für Nothilfekoordinierung (OCHA) zufolge leiden inzwischen 4,6 Millionen Menschen an Nahrungsmittelunsicherheit. Rund 175 000 Kinder sind von schwerer Mangelernährung bedroht. © dpa
null
19 / 21Anfang Januar 2013 rücken die Rebellen rücken immer weiter nach Süden vor. Einwohner von Gefechten zwischen Islamisten und Armee.
null
20 / 21Am 11. Januar treffen Soldaten aus Frankreich (Foto), Nigeria und dem Senegal in Mali ein. Präsident Traoré hatte in einem Brief an Frankreichs Präsidenten François Hollande und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon um Hilfe gebeten. © AP
null
21 / 21Bereits einen Tag später zwingen Französische Kampfjets die Rebellen zum Rückzug aus der umkämpften Stadt Kona. © AP

Auch interessant

Kommentare