Köhler will höhere Benzinpreise

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"Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt mit vielen anzulegen: Wir sollten zum Beispiel darüber nachdenken, ob der Preis von Benzin nicht tendenziell höher als tendenziell niedriger sein sollte“, regte Horst Köhler an. 

München - Angesichts von Umweltverschmutzung und Klimawandel hat Bundespräsident Horst Köhler höhere Spritpreise ins Gespräch gebracht.

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Der Benzinpreis ist in Deutschland derzeit im historischen Vergleich sehr hoch, auch wenn Rohöl bei weitem nicht so viel kostet wie zu den Spitzenzeiten im Jahr 2008. Im Schnitt kostet ein Liter Superbenzin 1,45 Euro. Sollte der Wert des Euros weiter sinken, könnte Benzin noch teurer werden, weil Rohöl in US-Dollar abgerechnet wird.

Auto soll Konkurrenz bekommen

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Köhler zeigte sich insgesamt besorgt, dass die deutsche Volkswirtschaft in so hohem Maße vom Auto abhängt. “60 Prozent der gesamten Innovationen ranken ums Auto, sagte mir jemand aus der Branche stolz. Mich macht das eher nervös.“ Die Premium-Autos, in denen deutsche Unternehmen stark seien, verbrauchten zu viele Ressourcen. Das Auto werde zwar bleiben, brauche aber Konkurrenz. “Wir müssen nicht nur entschlossen umweltfreundlichere Autos entwickeln. Wir müssen auch rechtzeitig über neue Mobilitätskonzepte nachdenken. Die Welt wartet darauf.“

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