Klage stoppt Erkundungsarbeiten in Gorleben

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Nach einer Klage müssen die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben gestoppt werden.

Lüneburg - Wegen der Klage von Gegnern eines atomaren Endlagers in Gorleben dürfen die Erkundungsarbeiten am Salzstock nach dpa-Informationen vorerst nicht beginnen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Freitag aus zuverlässiger Quelle erfuhr, hat die Klage vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg aufschiebende Wirkung. “Es dürfen keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden“, zitierte die “Lüneburger Landeszeitung“ einen Sprecher des Verwaltungsgerichts. Geklagt hatten die Umweltorganisation Greenpeace und die Rechtshilfe Gorleben, Andreas Graf von Bernstorff, die Salinas GmbH und der Elbfischer Christian Köthke. Am Donnerstag hatte sich die Kirchengemeinde Gartow angeschlossen.

dpa

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