Kanzler-Jet in den Iran verkauft

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Der frühere Kanzler-Airbus “Theodor Heuss“

Berlin - Der frühere Kanzler-Airbus “Theodor Heuss“, mit dem 20 Jahre lang deutsche Regierungschefs, Präsidenten und Minister durch die Welt reisten, ist in den Iran verkauft worden.

Nach einem Bericht von “Spiegel Online“ wurde die VIP-Maschine in der vergangenen Woche an die Fluglinie Mahan Air ausgeliefert.

Der von der Flugbereitschaft der Bundeswehr ausgemusterte Jet vom Typ A310 war im Juni von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft Vebeg versteigert worden. Eine osteuropäische Investorengruppe zahlte 3,135 Millionen Euro für den Oldtimer, der anschließend nach Kiew ausgeliefert wurde.

Militärische Ausrüstung wie Funkanlagen und Hoheitszeichen wie das Eiserne Kreuz der Bundeswehr oder der Schriftzug “Bundesrepublik Deutschland“ wurden entfernt. Durch das schwarz-rot-goldene Band auf weißem Grund blieb der Flieger aber weiterhin als Regierungsjet erkennbar.

Vebeg-Geschäftsführer Uwe Schade weiß nach eigenen Angaben von dem Weiterverkauf nichts. Es sei aber schon zum Zeitpunkt der Versteigerung darüber spekuliert worden, dass die Maschine letztlich im Iran landen könnte, sagte er am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Kaufvertrag sei von einer Firma aus Gibraltar unterzeichnet und das Geld aus Deutschland überwiesen worden.

dpa

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