Italiener holen christliche Anschlagsopfer aus dem Irak

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Männer an der Stelle, wo sich in Bagdad ein Anschlag auf Christen ereignet hatte. Italien hat am Freitag 26 verletzte Christen aus dem Irak geholt, die Opfer von Anschlägen militanter Muslime geworden waren.

Rom - Italien hat am Freitag 26 verletzte Christen aus dem Irak geholt, die Opfer von Anschlägen militanter Muslime geworden waren.

Das Flugzeug mit den Verletzen und 21 Familienmitgliedern an Bord sollte noch am Freitag in Rom landen. Die Verletzten sollen im Gemelli-Krankenhaus behandelt werden. Das Außenministerium erklärte, man handele auf Bitten des Vatikan-Staatssekretärs Kardinal Tarcisio Bertone. Vor knapp zwei Wochen hatten militante Islamisten in einer katholischen Kirche in Bagdad 120 Menschen als Geiseln genommen. Bei der Erstürmung des Gotteshauses durch irakische Sicherheitskräfte waren 58 Menschen getötet worden. Die Geiselnahme war der schwerste Angriff auf irakische Christen seit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Jahr 2003. Nach Schätzungen der katholischen Kirche haben sunnitische Aufständische bereits Tausende Christen getötet. Über eine Million sollen aus dem Irak geflohen sein.

dapd

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