Reaktionen aus der ganzen Welt

Große Erwartungen nach Obamas Sieg

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Glückwünsche aus der ganzen Welt - an die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama werden aber weltweit auch große Erwartungen geknüpft.

Berlin - Von einer Bürger-Stimme im Iran bis zum Dalai Lama - die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama hat auf der ganzen Welt ein Echo gefunden. Es gibt viele Glückwünsche und noch mehr Erwartungen.

„Eine der ersten Dinge, über die ich mit Barack sprechen will, ist dass wir mehr tun müssen, um die Krise (in Syrien) zu überwinden. Vor allem, herzlichen Glückwunsch an Barack. Ich habe es genossen, mit ihm zusammenzuarbeiten, ich halte ihn für einen sehr erfolgreichen Präsidenten und freue mich darauf, in Zukunft mit ihm zusammenzuarbeiten.“ - Der britische Premierminister David Cameron am Mittwoch während zu Besuch in einem jordanischen Flüchtlingslager.

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„Ihre Wiederwahl ist eine klare Entscheidung für ein offenes, solidarisches Amerika, das international engagiert und sich den größten Herausforderung unseres Planeten bewusst ist: Frieden, Wirtschaft und Umwelt.“ - Der französische Präsident François Hollande.

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„Als Sie 2008 gewählt wurden, inspirierten Sie die Welt mit einem Ruf nach Verantwortungsbewusstsein für die Probleme, die uns als Weltbürger betreffen. Seither haben Sie ernsthafte Anstrengungen unternommen, um diesem Ideal zu entsprechen und das vom amerikanischen Volk in Sie gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Ich denke, Sie sind in Anerkennung dieser Anstrengung wiedergewählt worden.“ - Der Dalai Lama.

„Das Bündnis zwischen Europa und Nordamerika, begründet in gemeinsamen Werten, die Grundlage unserer vor über 60 Jahren gegründeten Allianz waren, bleibt stark. Es ist weiterhin ausschlaggebend für den Erhalt von Frieden und Sicherheit im Euro-Atlantik-Raum. Präsident Obama hat herausragende Führungsqualitäten bei der Aufrechterhaltung dieses wichtigen Bündnisses demonstriert.“ - NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

„Ich werde weiterhin mit Präsident Obama zusammenarbeiten, um die strategischen Interessen der Bürger Israels zu wahren“. Der Israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dessen Beziehungen zum US-Präsidenten wegen des Konflikts mit den Palästinensern und dem gespannten Verhältnis zum Iran getrübt ist.

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„Während der vergangenen vier Jahre, in denen Obama Präsident war, gab es keinen Durchbruch in den Beziehungen zwischen dem Iran und den USA. Zu Beginn seiner Amtszeit war die Situation etwas besser, aber je länger er regierte, desto schlechter wurden die Beziehungen wegen der Sanktionen, die verhängt wurden. Daher glaube ich, dass das Ergebnis der gerade abgehaltenen Wahl keine Veränderungen für den Iran nach sich ziehen wird.“ - Iranischer Bürger und Einwohner Teherans, Amir Karimi.

„Als Mutter und Großmutter, die kleine Jungs aufzieht, glaube ich, dass ein schwarzer Mann im höchsten Amt etwas Symbolträchtiges ist, das sehr vorbildhaft für meine Kinder ist und ihnen aufzeigt, dass so etwas zu Lebzeiten möglich ist.“ - Zindzi Mandela, Tochter des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela.

dapd

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