Corona-Pandemie

Homeoffice-Pflicht: Olaf Scholz (SPD) lehnt rasche Abschaffung ab

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) redet mit erhobener Faust im Bundestag.
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Hält an der Homeoffice-Pflicht fest: Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

Trotz niedriger Corona-Zahlen: Die Homeoffice-Pflicht bleibt. Das hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) klargestellt. Die Klarstellung stößt auf geteiltes Echo.

Berlin – Die Corona-Inzidenz geht bundesweit stark zurück. Doch der Forderung der Wirtschaft nach einer sofortigen Abschaffung der Homeoffice-Pflicht hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) eine Absage erteilt. Die Coronavirus-Krise sei noch nicht vorbei, sagte der Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat der „Bild“-Zeitung. Bis Ende Juni werde an der getroffenen Regelung nicht gerüttelt, stellte er klar. „Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden.“

Im April hatte die Bundesregierung die Homeoffice-Pflicht wegen enorm hoher Corona-Zahlen im neuen Infektionsschutzgesetz in Kraft gesetzt. Die Regelung gilt noch bis zum 30. Juni 2021. Doch nun, mit sinkenden Inzidenzwerten, sieht der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) deswegen die Voraussetzungen bereits jetzt nicht mehr als gegeben. Der Verband forderte deshalb eine sofortige Rückkehr der Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet.

Im Bundestag wird das allerdings unterschiedlich gesehen. Während die FDP dem BDI zustimmte, wollen die Grünen die Homeoffice-Pflicht sogar ausweiten und in ein dauerhaftes Recht auf Heimarbeit umfunktionieren*. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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