Guttenberg: "Bizarre Betrachtungen"

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (l.) ist erneut allen Spekulationen entgegengetreten, er sei an einem baldigen Wechsel ins Kanzleramt oder an einer Ablösung des bayerischen Ministerpräsidenten Hor st Seehofer interessiert.

Berlin - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist erneut allen Spekulationen entgegengetreten, er sei an einem baldigen Wechsel ins Kanzleramt oder an einer Ablösung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer interessiert.

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Auf einer Sicherheitskonferenz in Berlin betonte der CSU-Politiker am Dienstag, dass er die von ihm eingeleitete Bundeswehrreform auch als Verteidigungsminister umzusetzen wolle. Ein solches Projekt stoße man nicht an, um dann “mehr oder weniger hilflos auf von anderen angedichteten Sprungbettern herumzutanzen“, sagte Guttenberg.

Derzeit werde so manche “bizarre Betrachtung“ über ihn angestellt. Er sehe sich verantwortlich für die Umsetzung der Bundeswehrreform, betonte Guttenberg. “Das ist auch mein Grundverständnis, mit dem ich dieses Amt angehe.“ Der CSU-Politiker bekräftigte, dass der Umbau des Verteidigungsministeriums etwa zwei Jahre dauern werde.

Der gesamte Reformprozess werde voraussichtlich fünf bis sieben, höchstens acht Jahre dauern. Es handele sich um eine “große politische Gestaltungsaufgabe“, bei der es nicht nur um die nationale Sicherheit, sondern auch um das Staatsverständnis gehe.

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dpa

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