Griechenland pocht auf Notkredit der EU

+
Griechenland pocht auf Notkredite der EU.

Brüssel - Griechenland fordert angesichts seiner Finanzprobleme die Ausweitung eines milliardenschweren EU-Krisenfonds für schuldengeplagte Länder.

Dieses bislang ausschließlich für Staaten außerhalb der Währungsunion verfügbare Hilfsinstrument sollte auch Ländern der Eurozone zur Verfügung stehen, erklärte der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou am Donnerstag in Brüssel. “Das ist eine klare und einfache Lösung.“

Nicht-EU-Länder unterstützt

Lesen Sie auch:

Hartes Ringen um Griechenland-Kurs der EU

Papandreou: "Wir bringen unser Haus in Ordnung"

Die EU hat aus dem Krisenfonds in der Vergangenheit Ungarn, Lettland und Rumänien unterstützt. Dazu nahm die EU-Kommission Darlehen an den Finanzmärkten auf, die an die Krisenländer weitergereicht wurden. Die Pleite-Staaten erhielten diese Darlehen dadurch zu weitaus günstigeren Konditionen, als sie selbst sie wegen ihrer geringen Kreditwürdigkeit erhalten hätten. Der Umfang aller auf diesem Weg von der Kommission vergebenen Kredite darf allerdings die Obergrenze von 50 Milliarden Euro nicht überschreiten.

DAPD

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare