Freigabe von zwölf Milliarden Euro

Griechenland einigt sich mit seinen Gläubigern

+
Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos.

Athen - Griechenland hat nach eigenen Angaben mit seinen internationalen Gläubigern eine Einigung über die Freigabe von zwölf Milliarden Euro aus dem dritten Rettungspaket erzielt.

Griechenland hat nach eigenen Angaben mit seinen internationalen Gläubigern eine Einigung über die Freigabe von zwölf Milliarden Euro aus dem dritten Rettungspaket erzielt. "Wir haben eine Einigung über alles gefunden", teilte der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos am frühen Dienstagmorgen in Athen mit. Damit sei der Weg geebnet, damit die dringend benötigte Kredittranche sowie Hilfe für die angeschlagenen Banken am Freitag freigegeben werden könnten.

Der Einigung waren Marathonverhandlungen mit Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) vorausgegangen.

Athen wartet bereits seit fast einem Monat auf die zugesagte Kredittranche, hatte aber bislang noch nicht alle Auflagen der internationalen Gläubiger erfüllt. Gestritten wurde zuletzt vor allem über die Pfändung von Immobilienbesitz überschuldeter Haushalte. Die Gläubiger pochten darauf, dass die angeschlagenen Banken durch Zwangsversteigerungen Geld erhalten, wenn die Privathaushalte ihre Haus- oder Wohnungskredite nicht abbezahlen. Die linksgerichtete Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsirpas stemmte sich dagegen, viele Familien mit niedrigen Einkommen auf die Straße zu setzen.

Am Montag vergangener Woche hatten die Euro-Finanzminister den Griechen eine Woche Zeit für eine Einigung mit den Institutionen gegeben.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.