Gedenken an Ersten Weltkrieg

Gauck warnt vor "Hassmechanismen" in Europa

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Bundespräsident Joachim Gauck

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat angesichts des anstehenden Gedenkens an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren vor nationalistischen Strömungen in Europa gewarnt.

 "Man kann nur hoffen, dass die Stimme der Aufgeklärten stärker ist als in der Zwischenkriegszeit", sagte Gauck dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Im kommenden Jahr wird an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 gedacht.

Der Bundespräsident erinnerte auch an den Konflikt im damaligen Jugoslawien in den 1990er Jahren: "Europa ist zu friedlich, als dass ich wieder in Kriegsszenarien denken kann, aber wir haben auf dem Balkan gesehen, dass mitten in einem befriedeten Jahrzehnt plötzlich archaische Hassmechanismen wieder greifen können."

afp

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