Gaddifi-Drohungen schrecken NATO nicht

Madrid - Die Vereinigten Staaten und Spanien wollen sich durch Drohungen des libyschen Staatschefs Muammar al Gaddafi nicht beeinflussen lassen.

Die Außenministerinnen beider Länder erklärten am Samstag in Madrid, sie wollten ihre Mission zum Schutz der Zivilbevölkerung fortsetzen und Gaddafi zum Rücktritt zwingen. US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton sagte, anstatt zu drohen solle Gaddafi an die Interessen seines Volkes denken und zurücktreten. Die spanische Außenministerin Trinidad Jimenez erklärte, die beteiligten Länder wollten weiterhin Druck auf Gaddafi ausüben, um das Volk zu schützen. Gaddafi drohte am Freitag mit Anschlägen in Europa, sollte die NATO ihre Luftangriffe in Libyen fortsetzen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare