Nato-Treffen in Brüssel

Forderung an Deutschland: US-Außenminister will mehr Verteidigungsausgaben

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Nato-Treffen in Brüssel

Während Donald Trump in Washington mit Angela Merkel spricht, ist US-Außenminister Mike Pompeo nach Brüssel gereist. Dort kritisiert er Deutschland in Sachen Verteidigungsausgaben.

Brüssel - Der neue US-Außenminister Mike Pompeo hat die deutschen Pläne zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben als unzureichend bezeichnet. Auf die Frage, ob die Bundesregierung nach den vorliegenden Zahlen genug tue, um das sogenannte Zwei-Prozent- Ziel der Nato zu erreichen, antwortete Pompeo am Freitag mit einem klaren: „Nein!“

Das Zwei-Prozent-Ziel der Nato wird von den USA so interpretiert, dass alle Alliierten spätestens 2024 zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung ausgeben müssen. Pompeo sagte nach einer Sitzung der Nato-Außenminister in Brüssel, Deutschland müsse das Ziel erreichen, dem es selbst zugestimmt habe.

Die Bundesrepublik ist von der Zwei-Prozent-Marke derzeit weit entfernt. Die Regierung hat bislang lediglich eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 1,25 Prozent bis 2021 in Aussicht gestellt. Im vergangenen Jahr lagen sie nach Nato-Vergleichszahlen bei rund 36 Milliarden Euro - dies entsprach 1,24 Prozent des BIP.

dpa

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