Nach Brandanschlag auf Haus

Familienvater im Westjordanland erliegt Verletzungen

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Am frühen Morgen des 31. Juli hatten Unbekannte in Duma Brandflaschen in zwei palästinensische Häuser geworfen. Foto: Alaa Badarneh

Tel Aviv/Duma - Der mutmaßlich von radikalen Siedlern verübte Brandanschlag auf das Haus einer palästinensischen Familie im Westjordanland hat ein zweites Todesopfer gefordert.

Israelische und palästinensische Medien berichteten, der bei dem Attentat schwer verletzte Familienvater sei seinen Verletzungen erlegen. Dies sei am Morgen über die Lautsprecher von Moscheen in dem palästinensischen Ort Duma verkündet worden.

Am frühen Morgen des 31. Juli hatten Unbekannte in Duma Brandflaschen in zwei palästinensische Häuser geworfen. Ein 18 Monate altes Kleinkind wurde so schwer verletzt, dass es kurz darauf starb. Mutter, Vater und Bruders des Kindes wurden teilweise lebensgefährlich verletzt in israelische Krankenhäuser gebracht. Da am Tatort hebräische Inschriften gefunden wurden, gehen israelische Sicherheitsbehörden von einem terroristischen Hintergrund aus. Der Anschlag hatte in Israel eine Debatte über den Umgang des jüdischen Staates mit radikalen Siedlern ausgelöst.

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