Bürokratie bremst Energie

Elektroautos bald ohne Strom? Darum ist die Energieversorgung gefährdet

Strommast von schräg unten (Symbolbild)
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Ausbau stockt: Es gibt viel zu wenig Stromleitungen in Deutschland. (Symbolbild)

Der Ausbau des Leitungsnetzes für Strom stockt. Das könnte künftig vor allem für Elektroauto-Fahrer in Süddeutschland zum Problem werden.

Berlin – Das Elektroauto nimmt Fahrt auf – nur das Thema Laden bereitet vielen noch Sorgen. Und es sieht so aus, als könnte sich die Situation künftig eher noch verschlechtern, als sich zu verbessern. Denn auch wenn die Infrastruktur wächst: Es ist durchaus denkbar, dass die ganzen Ladepunkte schlicht zu wenig Strom bekommen, um die wachsende Zahl an Elektroautos zu versorgen. Schuld daran sind Bedenkenträgerei und Bürokratie schaffen, wie 24auto.de* berichtet.

Denn die saubere Energie, die stufenweise (bis zu deren völliger Stilllegung) die Kohle-Verstromung ersetzen soll, könnte es möglicherweise nicht durch das ganze Land schaffen. So wurden im ganzen vergangenen Jahr in Deutschland nur 120 (!) Kilometer neue Hochspannungsleitungen fertiggestellt. Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf die Frage eines Bundestagsabgeordneten der Grünen hervor, über die der Spiegel berichtet. Insgesamt würden nach Berechnungen der Bundesnetzagentur aber sage und schreibe 12.234 Kilometer an neuen Leitungen benötigt, von denen erst 1.739 Kilometer fertig sind. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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