Vor den Wahlen 2020

Donald Trump: Sein Streit mit Arnold Schwarzenegger eskaliert - erneuter Seitenhieb

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Arnold Schwarzenegger will Trump bei den Wahlen 2020 voraussichtlich nicht wählen. (Archivfoto)

Die Streitereien zwischen Arnold Schwarzenegger und US-Präsident Donald Trump scheinen kein Ende zu nehmen. Nun kam es erneut zu einem Seitenhieb von dem 72-jährigen Schauspieler. 

Washington - Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Arnold Schwarzenegger und Donald Trump sich nicht wirklich ausstehen können. Nun ging die Auseinandersetzung aber in eine neue Runde. 

Grund dafür war ein Interview zwischen dem Radiomoderator Howard Stern und Schwarzenegger. Während des Gesprächs wurde er gefragt, ob er bei den Wahlen 2020 Trump wählen werde. „I doubt it“, also „Das bezweifle ich“, soll er laut Daily Mail mit einem Lächeln geantwortet haben. 

Donald Trump: Streit mit Arnold Schwarzenegger eskaliert

Das wäre damit das zweite Mal in seiner gesamten Zeit als US-Bürger (seit 1983), dass Schwarzenegger nicht die Republikaner wählt. Es sind genau die beiden Male, bei denen Trump antrat bzw. antreten wird. 

Eine klare Ansage an den Präsidenten der USA. Dabei waren er und Schwarzenegger laut einer älteren Aussage des Schauspielers gegenüber dem Stern in 2003 sogar einmal Freunde. Aber der 72-Jährige konnte und kann einige Entscheidungen und Pläne von Trump schlicht nicht unterstützen. Eine gegensätzliche Meinung haben die beiden beispielsweise besonders zum Thema Umweltschutz.

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Donald Trump: Arnold Schwarzenegger sieht seine Entscheidung als Pflicht

Eine sichere Zusage für die Demokratin Elizabeth Warren gab es jedoch auch nicht. Auf die Frage, ob er stattdessen sie unterstützen würde, antwortete er ähnlich kurz mit den Worten: „Ich könnte.“ Davor wolle er sich aber erst einmal ihr Programm und ihre Visionen für die Zukunft genauer ansehen. Allgemein 

Eine radikale Entscheidung für jemanden, der sich eigentlich als Republikaner sieht - und das seit Langem. Laut eigener Aussage sei er jedoch vor allem eines - ein Amerikaner. Das teilte er bereits einmal in einem Statement auf Twitter im Jahr 2016 mit. Und deshalb sehe er es als seine Pflicht, das Land über die Partei zu stellen, falls nötig - 2020 will Schwarzenegger diese Pflicht anscheinend wieder erfüllen. 

Trump erklärte Schwarzenegger kürzlich für tot

Bleibt abzuwarten, ob und wie der Präsident persönlich auf die neu entfachte Streiterei eingehen wird. Erst im Juli erklärte er Arnold Schwarzenegger plötzlich für tot. Der meldete sich kurz danach zu Wort. Und dem US-Präsidenten steht weiterer Ärger ins Haus - ein neues Buch erhebt schwere Vorwürfe gegen den 73-Jährigen: 43 Frauen soll Donald Trump sexuell belästigt haben, wie fr.de* berichtet.

Über aktuelle Ereignisse rund um den US-Präsidenten berichten wir in unserem News-Ticker

nz

*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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