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Coronavirus: Ist Greta infiziert? Klimaaktivistin berichtet von Symptomen - Appell an die Gesellschaft

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Greta Thunberg könnte am neuartigen Coronavirus erkrankt sein.
Greta Thunberg könnte am neuartigen Coronavirus erkrankt sein. © dpa / Christian Charisius

Coronavirus bei Greta Thunberg? Ihr Instagram-Post lässt aufhorchen - die Klimaaktivistin berichtet von Krankheitssymptomen.

Stockholm - Die derzeit wohl weltweit bekannteste Klimaaktivistin hat es anscheinend auch erwischt: Nach ihrer jüngsten Reise nach Deutschland und in andere europäische Länder geht Greta Thunberg* davon aus, dass sie sich mit dem Coronavirus* angesteckt hat. 

Seit ihrer Rückkehr nach Stockholm vor zwei Wochen habe sie sich in einer gemieteten Wohnung fernab von ihrer Mutter und Schwester* selbst isoliert, vor etwa zehn Tagen habe sie dann erstmals und zeitgleich mit ihrem Vater, der mit ihr nach Brüssel gereist sei, Symptome gespürt, schrieb die 17-jährige Schwedin am Dienstag auf Instagram.

Greta Thunberg und eine Coronavirus-Infektion: „Extrem wahrscheinlich“

„Ich habe mich müde gefühlt, hatte Kälteschauer, Halsschmerzen und habe gehustet“, schrieb sie. „Mein Vater hatte dieselben Symptome, aber viel intensiver und mit Fieber.“ In Schweden könne man sich selbst nicht auf Covid-19* testen lassen, sofern man nicht dringende medizinische Hilfe benötige. „Ich bin deshalb nicht auf Covid-19 getestet worden, aber es ist angesichts der Symptome und Umstände extrem wahrscheinlich, dass ich es gehabt habe.“

Mittlerweile habe sie sich erholt, ergänzte Thunberg, die kürzlich von Xavier Naidoo angegriffen wurde und noch Ziel einer weiteren vulgären Aktion wurde. Krank gefühlt habe sie sich kaum - ein Umstand, der das Coronavirus nur noch gefährlicher mache, meinte die Aktivistin. „Viele (besonders junge Leute) spüren vielleicht gar keine oder sehr milde Symptome. Dann wissen sie nicht, dass sie das Virus haben, und können es an Leute in Risikogruppen weitergeben.“ 

Corona und junge Menschen - Greta mit Appell: „Haben enorme Verantwortung“

Das komme mit einer Verantwortung einher: „Wir, die nicht zu einer Risikogruppe zählen, haben eine enorme Verantwortung. Unser Handeln kann für viele andere den Unterschied zwischen Leben und Tod machen.“

Thunberg*

war im Februar und Anfang März in verschiedene europäische Städte gereist, um unter anderem an Klimademonstrationen teilzunehmen, im Europaparlament zu sprechen und Aufnahmen für eine BBC-Dokumentation zu machen. In Hamburg hatte sie vor rund einem Monat unmittelbar vor der dortigen Bürgerschaftswahl mit Zehntausenden Menschen für mehr

Klimaschutz*

protestiert. 

Jetzt hat sich die Klima-Aktivistin, die die Gesellschaft in der Corona-Krise als „Nudistenparty“ bezeichnetet, zum Coronavirus geäußert. Für ihre Aussage kassiert Greta Thunberg heftige Kritik.

Mehr zu Thunberg im Video: Was Sie noch nicht über Greta wussten

dpa/frs

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