Politiker-Dienstwagen

Diesel statt Elektro: Diese Bundesminister machen am meisten Dreck

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf einem Trecker (Symbolbild)
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Diesel-Fahrerin: CDU-Ministerin Julia Klöckner (Symbolbild)

Wie ökologisch sind die Dienstwagen bundesdeutschen Minister? Eine Kleine Anfrage der FDP enttarnte drei wenig vorbildliche Politiker.

Berlin – Politiker sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihrem Volk ein Vorbild sein. In Zeiten des Klimawandels und der Diskussion über Kohlendioxid-Emissionen wäre da die Wahl des eigenen DIenstwagens eine prima Gelegenheit. Die einige Minister der Bundesregierung aber offenbar verpassen – wie die Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion nahelegt, über die der Berliner „Tagesspiegel“ zuerst berichtete.

Größte Kohlendioxid-Schleuder ist demnach der Audi A8 L 50 TDI quattro von Julia Klöckner, CDU-Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Die Limousine mit langem Radstand emittiert 191 Gamm Kohlendioxid pro Kilometer – laut offizieller Verbrauchsangabe. Damit reißt sie die seit diesem Jahr gültige EU-Vorgabe von 95 Gramm für den Flottenverbrauch deutlich. Unions-Fraktionskollegin und Flugtaxi-Fan Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt, folgt in ihrem Mercedes-Benz S 350d und 165 Gramm. Auch Kanzleramtsminister Helge Braun, ebenfalls CDU, ist mit seinem verlängerten BMW 730Ld mit 150 Gramm nicht wirklich ökologisch unterwegs. Die komplette Geschichte zu den klimafeindlichen Dienstwagen der Bundesminister finden Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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