Muss sich ein Politiker alles gefallen lassen?

So verteidigt Beck seinen Ausraster von München 

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Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat seinen Ausfall gegenüber einem Passanten am Rande der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in München verteidigt.

Berlin - Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat seinen Ausfall gegenüber einem Passanten am Rande der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in München verteidigt.

„Auch ein Politiker muss sich nicht alles gefallen lassen“, sagte Regierungssprecherin Monika Fuhr der „Bild“-Zeitung (Freitag). Beck sei während eines Interviews angeschrien worden, sagte Becks Sprecherin Monika Fuhr der „Bild“-Zeitung. Beck sei während eines Interviews am Rande der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in München von einem Passanten angeschrien worden. „Dagegen hat er sich mit deutlichen Worten verwahrt“, sagte Fuhr. Wer austeile, müsse auch einstecken können..

Beck hatte einen Bürger dazu aufgefordert: „Können Sie mal das Maul halten“, weil der Mann während eines Fernsehinterviews dazwischen gerufen hatte, Bayern zahle für den pleitegegangenen Nürburgring.

Becks Verhalten „ist für mich nicht nachvollziehbar. Er wollte doch den Dialog mit den Bürgern suchen. Wann soll ich als Student ihn mal ansprechen, wenn nicht hier?“, fügte der junge Mann hinzu. Er verlange aber vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten keine Entschuldigung. „Das wäre nicht ehrlich von ihm.“

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