Balkan: Westerwelle gegen Grenzänderungen

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Guido Westerwelle sprach sich bei seinem Besuch auf dem Balkan gegen Grenzänderungen aus.

Podgorica - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat sich gegen Grenzänderungen auf dem Balkan ausgesprochen. Die Serben hatten erklärt, an ihren Straßenblockaden festhalten zu wollen.

Die territoriale Integrität der Staaten in der Region stehe nicht zur Verhandlung, sagte der FDP-Politiker am Dienstag bei einem Besuch in Montenegro. Mit Blick auf den Grenzkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo rief er beide Seiten zum Dialog auf.

Die Serben hatten zuvor erklärt, zunächst an ihren Straßenblockaden im Norden des Kosovos festhalten zu wollen. Noch sei keine Entscheidung gefallen, ob eine von der NATO vermittelte Einigung zur Beruhigung der Lage akzeptiert werde, hieß es. In der mehrheitlich von ethnischen Serben bewohnten Region war es im vergangenen Monat zu den schwersten Auseinandersetzungen seit 2008 gekommen. Auslöser war ein Handelsstreit um Zollstempel.

dapd

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