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Annette Schavan: Eine Bilanz in Bildern

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Berlin - Als langjährige CDU-Bildungspolitikerin benutzt Annette Schavan gern und häufig Begriffe wie Elite, Exzellenz, Hochbegabung und Leistung. Doch wie haben diese Begriffe ihre eigene Karriere begleitet?

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1 / 14Schavan reicht im Alter von 24 Jahren ihre erziehungswissenschaftliche Dissertation „Person und Gewissen“ an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ein. Die Arbeit wird mit „sehr gut“ benotet. Über 30 Jahre später wird ihr der Titel wieder entzogen. Schavan sah sich deshalb gezwungen, als Bildungsministerin zurückzutreten. Die Bilanz ihrer Karriere fällt gemischt aus. © dpa
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2 / 14Noch nie war ein Bundesbildungsminister so lange im Amt wie Schavan. Und noch ein weiterer Superlativ wird in Erinnerung bleiben: Noch nie hatte ein Bundesminister für Bildung und Forschung soviel Geld zur Verfügung. Ob mit diesem Geld auch die richtigen Anstöße gegeben wurden, ist politisch jedoch äußerst strittig. © dpa
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3 / 14Ihre Berufslaufbahn nach dem Studium begann Schavan als Referentin bei der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk in Bonn, deren Leitung sie 1991 übernahm. 1995 wurde Schavan als Kultusministerin nach Baden-Württemberg gerufen. © dpa
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4 / 14Bevor Schavan 2005 den Ministerposten in Berlin übernahm, war sie zehn Jahre Kultusministerin in Baden-Württemberg - und obendrein Bildungssprecherin der unionsgeführten Bundesländer. In dieser Zeit stand sie für eine besonders konservative Bildungspolitik. © dpa
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5 / 14Die milliardenschwere Exzellenzinitiative ihrer Amtsvorgängerin Edelgard Bulmahn (SPD) zur Stärkung der Spitzenforschung setzte sie erfolgreich fort. Mehrere andere Projekte kommen dagegen aus den Anlaufproblemen nicht hinaus. Die überfällige Bafög-Erhöhung zur Breitenförderung schiebt Schavan dagegen schon im zweiten Jahr vor sich her. Kritiker vermissen eine Struktur in ihrer Bildungspolitik. © dpa
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6 / 14Lange hielt Schavan an der Hauptschule fest, stemmte sich vehement gegen mehr Gymnasiasten, Abiturienten und Studenten. Die vom Bund 2003 den Ländern angebotenen Milliarden zum Aufbau von Ganztagsschulen verspottete sie als „Suppenküchenprogramm“. Das Bafög wollte die CDU-Politikerin komplett umwandeln in einen Mix aus Leistungsstipendien und Krediten - inklusive Studiengebühren. © dpa
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7 / 14Mit dem neuen Amt in Berlin folgten auch schnell neue Einsichten. Das mit der Föderalismusreform 2006 ins Grundgesetz eingefügte Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Bildung - an dem Schavan als Landesministerin maßgeblich mitgewerkelt hatte - engte nun ihren Spielraum stark ein. © dpa
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8 / 14Von 1998 bis 2012 war die enge Vertraute von Kanzlerin Angela Merkel stellvertretende Parteivorsitzende. © dpa
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9 / 14Ende 2004 unterlag Schavan in Baden-Württemberg bei einer CDU-Mitgliederbefragung über die Nachfolge des vorzeitig ausgeschiedenen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU). © dpa
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10 / 14Im April 2012 wurde auf einer Internetplattform erstmals anonym der Vorwurf erhoben, bei Schavans Doktorarbeit handle es sich um ein Plagiat. © dpa
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11 / 14Schavan studierte katholische Theologie, Philosophie und Pädagogik in Bonn und Düsseldorf. Ihre Doktorarbeit ist ihr einziger Studienabschluss. © dpa
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12 / 14Am 9. Februar 2013 gibt Kanzlerin Merkel nach einer Unterredung mit Schavan im Kanzleramt den Rücktritt der Ministerin mit. Nachfolgerin wird die bisherige niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka. © dpa
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13 / 14Mit ihrem Ausscheiden aus dem Kabinett hat Annette Schavan nun Pensionsansprüche von über 13.000 Euro im Monat erworben. Dazu kommen noch Ansprüche auf Übergangsgelder von bis zu 186.000 Euro. © dpa
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14 / 14Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler betragen die bislang erworbenen Versorgungsansprüche der 57-Jährigen CDU-Politikerin aus ihrer Zeit in Berlin aktuell rund 6200 Euro im Monat. © dpa

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