Ahmadinedschad muss zum Rapport

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Ahmadinedschad muss sich vor dem Parlament verantworten.

Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad soll dem Parlament Rede und Antwort stehen. Ihm wird eine ganze Menge vorgeworfen - auch Aushöhlung der Verfassung.

Für sein Erscheinen sei ihm Zeit bis zum 8. März gegeben worden, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr am Dienstag. Es ist das erste Mal seit der Islamischen Revolution 1979, dass ein Präsident vom Parlament vorgeladen wird.

Bei der Anhörung einen Monat vor der Parlamentswahl geht es hauptsächlich um den Vorwurf einer „verfehlten“ Wirtschaftspolitik. Konservative Abgeordnete werfen dem Präsidenten zudem vor, die islamische Verfassung des Landes unterminieren zu wollen und staatliche Mittel für den Wahlkampf einzusetzen. Ahmadinedschad hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Man wolle vor der Wahl seinem Ansehen schaden. Das neue Parlament wird am 2. März gewählt.

dpa

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