AfD will Streitigkeiten bei Konvent in Kassel beilegen

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Führende AfD-Politiker sind gegen die Absetzung des bisherigen Vorstands um die beiden Co-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen, obwohl sie seit Wochen im Clinsch liegen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Kassel (dpa) - Bei einem Parteikonvent in Kassel will die AfD heute ihre internen Streitigkeiten beilegen. Teile der Partei wollen zudem den Weg für einen Sonderparteitag und die Neuwahl des Bundesvorstands freimachen.

Allerdings ist offen, ob es dazu kommt: Führende AfD-Politiker sprachen sich vor dem Konvent gegen die Absetzung des bisherigen Vorstands um die beiden zerstrittenen Co-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen aus. Darunter sind AfD-Vize Alexander Gauland, ein innerparteilicher Kritiker Petrys, und Thüringens Landes- und Fraktionschef Björn Höcke, der als Rechtsaußen der Partei gilt. Auch Petry selbst hält einen Sonderparteitag mit Neuwahlen des Vorstandes für unnötig.

Zu dem Konvent, einer Art Kleinem Parteitag, werden rund 50 Mitglieder aus Bundes- und Landesvorständen der AfD erwartet. Die Rechtspopulisten tagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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