Zwei Tote bei Badeunfällen in NRW

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HEINSBERG/HATTINGEN - Bei Badeunfällen in Nordrhein-Westfalen sind am Montag zwei Menschen ums Leben gekommen. In Hattingen starb ein 23-Jähriger, in Heinsberg ein 19-Jähriger.

In Hattingen wurde ein 23-Jähriger, der gegen 17.20 Uhr ins Wasser gesprungen war, beim Baden in der Ruhr von der Strömung in die Flussmitte und dann unter Wasser gezogen, teilte die Polizei mit. Trotz sofort eingeleiteter Suche der Rettungskräfte konnte der Mann nur leblos geborgen werden. Er verstarb wenig später im Krankenhaus.

Die sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen der Feuerwehr und der DLRG, unterstützt von je einem Hubschrauber der Luftrettung und der Fliegerstaffel der Polizei, verliefen zwar erfolgreich. Der Hattinger wurde aber erst gegen 20.40 Uhr von Tauchern ca. 200 Meter nördlich der Unglücksstelle am Flußufer leblos aufgefunden.

Reanimationsmaßnahmen wurden eingeleitet, in einem Hattinger Krankenhaus mussten die behandelnden Ärzte gegen 23 Uhr den Tod des Verunglückten feststellen. Die Polizei warnt nachdrücklich vom Baden in der Ruhr. Unterschiedliche Strömungsverhältnisse bergen besondere Gefahren und können auch bei erfahrenen und guten Schwimmern erhebliche Probleme verursachen.

In Heinsberg kam bei einem Badeunfall im See "Lago Laprello" am Montag ein 19-Jähriger ums Leben, wie die Polizei berichtet. Zeugen hatten beobachtet, wie der aus Guinea stammende und in Heinsberg wohnende Mann ins Wasser ging, Freunde des Mannes meldeten ihn später als vermisst.

Sofort wurden durch zahlreiche Feuerwehrkräfte, Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks, der DLRG und der Polizei Suchmaßnahmen eingeleitet. Nach Angaben der Zeugen wurde der junge Mann noch gegen 18 Uhr gesehen, als er ins Wasser ging. Die gesamte Umgebung und der See wurden systematisch abgesucht.

Gegen 22.10 Uhr fanden Taucher den leblosen Körper schließlich in fünf Metern Tiefe auf dem Grund des Sees. Die polizeilichen Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks sind aufgenommen worden. - dpa

Quelle: wa.de

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