Bahnmitarbeiter beleidigt und Polizisten angegriffen

Zwei Personen - sechs Straftaten: "Schwarzfahrer" randalieren auf Polizeiwache

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Dortmund/Gütersloh. Einmal quer durchs Strafgesetzbuch ging es für zwei Männer am Freitagmorgen: Gleich sechs Straftaten werden zwei 18- und 20-jährigen Männern zur Last gelegt. Begonnen hatte alles mit einer "Schwarzfahrt".

Wie die Bundespolizei berichtet, nutzten die beiden gegen 8 Uhr einen Zug von Gütersloh nach Dortmund. Nach Angaben eines 41-jährigen Bahnmitarbeiters waren sie allerdings nicht im Besitz eines gültigen Fahrausweises. Deshalb sollten die Männer den Zug verlassen. "Weil sie sich weigerten und nach Zeugenaussagen den Bahnmitarbeiter beleidigten, forderte dieser die Bundespolizei beim Halt des Zuges im Dortmunder Hauptbahnhof an", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Dort weigerte sich das aufgebrachte Duo, Angaben zu ihren Personen zu tätigen, weshalb sie zur Identitätsfeststellung zur Wache gebracht wurden. Hier randalierte der 18-Jährige in einer Zelle, schlug mit Fäusten und seinem Kopf gegen die Zellentür und verletzte sich so selbst. Als er aus der Zelle geholt werden sollte, versuchte er einen Bundespolizisten mit Faustschläge und Kopfstößen zu verletzen. 

"Der 20-jährige Begleiter wurde auf die laute 'Kulisse' aufmerksam, stieß einen Bundespolizisten zur Seite und versuchte, den 18-Jährigen zu befreien. Anschließend waren drei Beamte notwendig, um die Fingerabdrücke des 18-Jährigen zu nehmen", berichtet die Polizei.

Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen durften die beiden Männer die Wache wieder verlassen. "Weil sie dabei äußerten, von den Bundespolizisten geschlagen worden zu sein, wurde neben einem Ermittlungsverfahren wegen Betrugs, Beleidigung, Hausfriedensbruch, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamten, Gefangenenbefreiung auch ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung eingeleitet", teilt die Polizei abschließend mit.

Quelle: wa.de

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