Zwei lebensgefährlich Verletzte nach Wohnhausbränden im Ruhrgebiet

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Zwei lebensgefährlich Verletzte nach Wohnhausbränden

Bochum - Nach einem verzweifelten Versuch, sich aus ihrer brennenden Wohnung zu retten, schwebt eine Bochumerin in Lebensgefahr. Auch ein Rentner aus Herne wurde bei einem Feuer schwer verletzt.

Beim Sprung aus ihrer brennenden Dachgeschosswohnung ist eine Frau in Bochum lebensgefährlich verletzt worden.

Drei weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses zogen sich leichte Rauchgasvergiftungen zu, darunter eine Nachbarin, die der Frau in der brennenden Wohnung helfen wollte, wie die Feuerwehr am frühen Morgen mitteilte. Auch ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt.

Ein zunächst vermisster Mann meldete sich später wohlbehalten bei den Einsatzkräften. Der Brand war in der Nacht aus noch unbekannter Ursache in der Wohnung im Dachgeschoss des viergeschossigen Hauses in Bochum-Wattenscheid ausgebrochen.

Nach einer halben Stunde hatten die rund 60 Feuerwehrleute die Flammen unter Kontrolle gebracht. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an, Teile des Hausdachs mussten entfernt werden. Die Wohnung wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Wohnhausbrand in Herne

Auch in Herne brannte in der Nacht zu Mittwoch ein viergeschossiges Wohnhaus. Dort war der Brand in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen, wie die Polizei in Bochum mitteilte. Der 74 Jahre alte Wohnungsbesitzer erlitt eine lebensgefährliche Rauchgasvergiftung.

Auch hier mussten drei Nachbarn wegen eingeatmeten Rauchs behandelt werden, eine schwangere Frau wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Ersten Hinweisen zufolge war das Feuer im Küchenbereich der Wohnung ausgebrochen. Nach anderthalb Stunden konnten die anderen Bewohner des Hauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. - dpa

Quelle: wa.de

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