Jahresbericht zur Luftqualität

Zuviel Stickstoffdioxid sorgt für schlechte Luft in NRW

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Trotz Umweltzonen:  An vielen stark befahrenen Straßen in NRW hat Stickstoffdioxid auch 2013 die Luft zu sehr belastet.

ESSEN - Bessere Luft dank Umweltzonen und Luftreinhalteplänen - ob das funktioniert, zeigt der Bericht zur Luftqualität. Darin steht: Es ist noch immer zu viel Stickstoffdioxid in der Luft.

An vielen stark befahrenen Straßen in Nordrhein-Westfalen hat Stickstoffdioxid auch 2013 die Luft zu sehr belastet. Der zulässige EU-Grenzwert für das gesundheitsschädliche Gas ist an fast der Hälfte der 129 Messstellen im Land überschritten worden. Das geht aus dem Jahresbericht zur Luftqualität des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv) hervor, der am Dienstag in Essen vorgestellt wurde. Das Reizgas Stickstoffdioxid entsteht bei Verbrennungsprozessen, etwa in der Industrie oder im Straßenverkehr.

Trotz einer leichten Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr seien erhebliche Anstrengungen erforderlich, um die Belastungen deutlicher zu senken als bislang, erläuterten die Fachleute des Lanuv. Umweltzonen, strengere Abgasnormen für Neufahrzeuge und Beschränkungen für den Innenstadtverkehr sind ihrer Ansicht nach notwendige Maßnahmen für bessere Luft. - lnw

Quelle: wa.de

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