Zurückgerufene Impfstoffe in Westfalen nur wenig verbreitet

DÜSSELDORF - Die auch in Deutschland aus dem Verkehr gezogenen Grippeimpfstoffe des Medikamentenherstellers Novartis werden von Kassenärzten in Westfalen in der Regel nicht verwendet.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe teilte am Donnerstag mit, dass die Ärzte in ihrer Region für gewöhnlich den Impfstoff eines anderen Herstellers nutzten. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein konnte dagegen die Verbreitung der Impfstoffe nicht abschätzen. Das Land hat nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums die fraglichen Impfstoffe nicht eingelagert.

Das Paul-Ehrlich-Institut hat als Vorsichtsmaßnahme vier Chargen des Grippeimpfstoffs Begripal und eine Charge des Impfstoffs Fluad aus dem Verkehr gezogen. Manche der Impfstoffe zeigten "Ausflockungen", teilte das Institut mit. Novartis werde die betroffenen Chargen unverzüglich zurückrufen. Fluad und Begripal werden von Novartis in Italien produziert und auch dort geprüft. Dort hatten die Behörden zuvor den Verkauf der Grippeimpfstoffe Begripal gestoppt.

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Quelle: wa.de

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