Lokführer-Streik

Zugverkehr läuft wieder weitgehend reibungslos

[Update 7.30 Uhr] DÜSSELDORF/HAMM - Nach dem Ende des Streiks der Lokführer ist der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen nach Angaben der Bahn weitgehend normal angelaufen. Vereinzelt fielen noch Regionalzüge und S-Bahnen aus oder starteten nicht am üblichen Bahnhof, sagte ein Sprecherin am Donnerstagmorgen in Berlin.

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"Sonst läuft aber alles relativ reibungslos." Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte ihren 14-stündigen Streik am Donnerstagmorgen um 4 Uhr beendet.

Am Mittwoch waren nach Angaben der Bahn allein in NRW Hunderttausende Pendler und Reisende von dem Ausstand betroffen.

Die Bahn hatte bereits Stunden vor dem Streikbeginn um 14 Uhr Züge gestrichen. Damit wollte sie sicherstellen, dass der Zugverkehr am Donnerstagmorgen problemlos wieder anlaufen konnte. Das habe sich ausgezahlt, teilte die Bahn in Berlin mit. "Statt planlos verstreut in ganz Deutschland standen die meisten Züge an den geplanten Einsatzorten."

Die GDL verlangt für die Beschäftigten fünf Prozent mehr Geld und zwei Stunden weniger Wochenarbeitszeit. Sie beansprucht zudem, auch für das übrige Zugpersonal zu verhandeln. Ein Ende des Tarifstreits ist nicht in Sicht. Ob weitere Streiks eventuell am Wochenende drohen, wollte die GDL nicht sagen.

Die Hotline der Bahn

Seit 8 Uhr hat die Deutsche Bahn wieder ihre kostenlose Servicehotline geschaltet. Die Telefonnummer lautet 08000 99 66 33.

Auf Reisende und Pendler kommt direkt eine neue Geduldsprobe zu. Die Piloten bei Germanwings lassen von Donnerstagmittag an die Arbeit ruhen. In Nordrhein-Westfalen ist davon vor allem der Flughafen Köln/Bonn betroffen. Dort sollen nach Angaben des Airports vom Mittag an 46 von geplanten 86 Starts und Landungen ausfallen. Der Ausstand bei Germanwings soll zwölf Stunden dauern. In dem Tarifkonflikt mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) geht es um die Übergangsrente und Vorruhestands-Konditionen für Flugkapitäne.

Quelle: wa.de

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