Zollfahnder stellen immer häufiger Anabolika sicher

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ESSEN - Zehntausende Pillen und kiloweise Dopingpulver: Zollfahnder in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr 42 Prozent mehr verbotene Arzneimittel sichergestellt als im Vorjahr.

Besonders beunruhigend sei die Zunahme des Anabolika-Missbrauchs, teilte der Zoll am Dienstag mit. Auf die Dopingmittel stießen die Ermittler überwiegend am Luftfracht-Drehkreuz Flughafen Köln/Bonn. Die Fahnder gehen davon aus, dass die sichergestellten 11 300 Pillen und 32 Kilo Dopingpulver hauptsächlich für die Bodybuildingszene bestimmt waren. Ein Grund für die drastische Zunahme sei der boomende Internethandel, der den Zugang zu den verbotenen Substanzen erleichtere, sagte ein Sprecher.

Wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz wurden 2012 insgesamt 168 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dazu zählen neben dem Anabolikaschmuggel (60 Prozent der Fälle) auch die Einfuhr von Stoffen, die zur Herstellung von Designerdrogen benötigt werden, sowie der Handel mit anderen verbotenen Medikamenten. - dpa

Quelle: wa.de

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