Zoll stoppt Drogenkurier mit 250 Kilo Haschisch

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Symbolbild

[UPDATE 19.30 Uhr] ESSEN - Gleich in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei am Freitag von Erfolgen im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel berichtet.

Auf der A40 bei Straelen haben Duisburger Zollfahnder bei einem Drogenkurier Haschisch im Straßenverkaufswert von rund zwei Millionen Euro sicher gestellt. Der Mann hatte die 250 Kilo Rauschgift in einem Minivan transportiert und war in eine Kontrolle geraten, teilte das Zollfahndungsamt Essen mit.

Die 165 Haschischpakete steckten in Reisetaschen im Fonds des Wagens und stellen der Behörde zufolge den größten Einzelfund seit sechs Jahren dar. Der 28 Jahre alte mutmaßliche Schmuggler hatte die Kurierfahrt offenbar in den Niederlanden übernommen und sollte die Fracht in Deutschland übergeben. Er wurde vorläufig festgenommen.

Im ostwestfälischen Lübbecke haben Drogenfahnder einen Internet- Handel mit Marihuana auffliegen lassen. Nach monatelangen Ermittlungen konnte die Polizei ein Pärchen und einen weiteren Komplizen festnehmen, wie die Ermittler am Freitag mitteilten. Den 27 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter und seine 24-jährige Freundin nahmen die Fahnder am Mittwoch in der Nähe ihrer Wohnung fest, als die beiden gerade von einer Drogenfahrt aus den Niederlanden zurückkehrten. Die Beamten beschlagnahmten ein Kilogramm Marihuana und 2500 Euro. Ihr 33 Jahre alter Komplize ging der Polizei ins Netz, als er versuchte Drogen aus der Wohnung des Pärchens zu holen.

Das Trio soll die Drogen über ein Internet-Forum verkauft haben, erklärten die Ermittler. Nach der ersten Kontaktaufnahme durch die Käufer wurden die Bedingungen des Kaufs online ausgehandelt und das Geld von den Käufern per Transferdienst überwiesen. Das Marihuana kam dann per Post.

In Köln hat die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung eine professionelle Cannabis-Plantage entdeckt. Die Fahnder stellten am Mittwoch 456 Cannabispflanzen, 700 Gramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld sicher, wie die Polizei am Freitag berichtete. Die drei Bewohner - zwei Männer im Alter von 36 und ein Mann im Alter von 41 Jahren - stehen nun im Verdacht, die Drogen angebaut und verkauft zu haben. Daneben soll das Trio die Plantage illegal an das Stromnetz angeschlossen haben. - lnw

Quelle: wa.de

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