Bis zu 21 Grad in NRW erwartet

Traumhaftes Wochenende: Garten und Grill rufen

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Schnell einkaufen: Samstag und Sonntag wartet das perfekte Wetter zum Angrillen!

ESSEN - Das Wochenende in NRW wird für diese Jahreszeit ungewöhnlich warm. In weiten Teilen des Landes dürfte die Temperaturanzeige am Sonntag über die 20-Grad-Marke klettern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Also ist die Devise klar: Ab in den Garten, ran an den Grill!

Am wärmsten wird es entlang des Rheins. "Hier sind die 21 Grad möglich", sagt Meteorologe Andreas Würtz. Schon am Samstag überwiegen die sonnigen Abschnitte, die Temperaturen liegen in tieferen Lagen zwischen 15 und 18 Grad.

Laut DWD-Prognose bleibt NRW das fantastische Frühlingswetter über das Wochenende hinaus erhalten. Allerdings gehen die Temperaturen wieder ein Stück zurück.

Sonne satt am Wochenende - und schon kann es einen Sonnenbrand geben. "Die noch eher kühlen frühlingshaften Temperaturen täuschen darüber hinweg, wie intensiv die Sonne bereits ist", sagte der Hautarzt Dr. Herbert Kirchesch am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Köln.

"Je nachdem, was man tut und wie lange man sich in der Sonne aufhält, kann es einen durchaus schon erwischen." Wer zum Beispiel eine Radtour plane oder im Garten arbeiten wolle, sollte empfindliche Hautstellen vorsorglich mit Sonnenschutz eincremen, riet der stellvertretende Landesvorsitzende Nordrhein im Berufsverband der Deutschen Dermatologen.

Auswirkungen hat das Wetter auch auf die Tierwelt: Die Kröten gehen in diesem Jahr wegen des milden Wetters teilweise schon früher auf Wanderschaft. "Sie sind mancherorts bereits jetzt unterwegs, also drei bis vier Wochen eher als sonst", sagte ein Sprecher des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn.

Auf dem Weg von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern überqueren Kröten, Frösche und Molche oft auch Landstraßen. Der Tierschutzbund bittet Autofahrer, auf Hinweisschilder zu achten und vor allem im Dunkeln auf Strecken mit Amphibienwanderung nicht schneller als Tempo 30 zu fahren.

Molche sowie Grün- und Braunfrösche seien schon unterwegs, zumindest in den Niederungen des Landes, sagte eine Sprecherin des Naturschutzbundes NABU NRW. "Die große Massenwanderung hat allerdings noch nicht eingesetzt." Die Hauptwanderzeit sei erfahrungsgemäß Ende März oder Anfang April. "Aber wenn es mild und feucht ist, kann das auf einmal ganz schnell gehen", sagte die Sprecherin.

Ehrenamtliche Tierschützer hätten an vielen Orten bereits die nötigen Vorkehrungen getroffen. "Die meisten Krötenzäune stehen inzwischen", erklärte die NABU-Sprecherin. Helfer sammeln die Tiere dort ein und bringen sie über die Straße. - dpa

Quelle: wa.de

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