Es droht sogar Schnee

Am Wochenende kommt der Kälteschock

WESTFALEN - Handschuhe, Mützen und Winterpullis haben noch lange nicht ausgedient: Ab Sonntag wird es in NRW wieder eisig kalt - und sogar Schneefall ist möglich.

Autokratzen und dicke Jacke statt T-Shirt und Sonnenschein: NRW droht nach den ersten milden Frühlingstagen die Rückkehr des Winters. Bereits bis Samstag sollen die Temperaturen auf bis zu sieben Grad sinken, erklärte Wolfgang Reiff vom Deutschen Wetterdienst Essen. Von Sonntag an seien tagsüber wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneefall bis ins Flachland möglich.

Vorhersage

So wird das Wetter an den kommenden Tagen.

Am Mittwoch kratzten die Temperaturen mittags an der 20-Grad-Marke: In Neukirchen-Vluyn meldete der Wetterdienst Meteomedia 19,3 Grad. Am Nachmittag sollten die 20 Grad überschritten werden, sagte eine Sprecherin. In Düsseldorf flanierten Angestellte in der Mittagspause bei 17,8 Grad über die Kö. Nach dem sonnenarmen Winter hatte der blaue Himmel schon zu Wochenbeginn die Menschen überall in Hochstimmung versetzt und auf Café-Terrassen oder in den Garten gelockt.

Doch die Freude, das Dauergrau des Winters endlich los zu sein, könnte schon am Donnerstag enttäuscht werden. „Nur wenn die Kaltluft aus dem Nordosten in Niedersachsen steckenbleibt, kann die Rückkehr des Winters verhindert werden“, sagte Reiff. Aber das sei nicht sehr wahrscheinlich. Die Rückkehr des Winters kann dabei unterschiedliche Auswirkungen auf die Menschen haben. Bei abrupten Wechseln der Wetterlage muss sich der Organismus an die veränderten Temperaturen anpassen und ist dadurch zusätzlich gefordert. „Das kann zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen“, erklärte die Medizinmeteorologin Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst Freiburg. Zudem könne der Blutdruck steigen, da der Körper die kalten Temperaturen durch eine Verengung der Gefäße auszugleichen versuche. Die Enttäuschung darüber, dass nach dem besonders langen und grauen Winter die wenigen Sonnentage schon wieder der Kälte weichen müssen, sei aber „Kopfsache“, so die Medizinmeteorologin.

Quelle: wa.de

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