NRW ist für den Winter gerüstet: Streusalzvorräte deutlich erhöht

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Die Kommunen haben ihre Salzvorräte noch einmal kräftig aufgestockt.

DÜSSELDORF - Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wappnen sich für einen dritten harten Winter in Folge. Viele haben schon jetzt deutlich mehr Streusalz eingelagert als in den schwierigen beiden Vorjahren.

Damals konnten die nachbestellten Salzmengen wegen der großen Nachfrage oft nicht rechtzeitig geliefert werden.

Bochum, Herne und Recklinghausen machen mit Blick auf den Winter sogar gemeinsame Sache: Die drei Städte haben zusammen ein zusätzliches Salzlager eingerichtet. In einer Fabrikhalle in Recklinghausen sind jetzt 3200 Tonnen Salz eingelagert.Mit der Aufstockung ihrer Salzreserven liegen die drei Ruhrgebietsstädte im landesweiten Trend. Bonn etwa hat seine Kapazitäten im Vergleich zum Vorjahr durch drei zusätzliche Salzsilos um 500 Tonnen erhöht. Dort geht man zunächst mit 2250 Tonnen Salz in den Winter. Bielefeld hat seine Vorräte von 3000 auf 4800 Tonnen aufgestockt, Wuppertal von 4000 auf 8000 Tonnen sogar verdoppelt.Auch beim Landesbetrieb Straßenbau sieht man die NRW-Autobahnen gut gerüstet für den Winter. 135 000 Tonnen Streusalz sind in landesweit 200 Hallen untergebracht. Weitere 40 000 Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen und den kommunalen Bedarf eingelagert. Bis Ende November kommen noch 60 000 Tonnen aus der „Not-reserve für Streusalz“ des Bundes dazu. - dpa

Quelle: wa.de

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