Wien – Tipps für einen Besuch in der Donaumetropole

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Mit dem Fiaker am Schloss Schönbrunn vorfahren – so erleben Sie Wien wie einst Kaiserin Elisabeth.

Schon seit Jahrhunderten ist Österreichs Hauptstadt Wien ein kulturelles Zentrum Europas. Viele Epochen haben hier ihre Spuren hinterlassen und diese sind heute zu besichtigen. Wir sagen Ihnen, was Sie bei einer Reise an die Donau unbedingt sehen müssen.

Die Hofburg – ganz nah dran an Sisi und Franzl

Wien war lange Zeit das Zentrum der Habsburger Monarchie. Die ganze Stadt atmet noch heute das Flair der vergangenen Kaiserzeit. Die Wiener Hofburg sticht dabei besonders hervor. Hier sind es vor allem die Wohn- und Arbeitsräume der Kaiserin Elisabeth („Sisi“) und ihres Gemahles, Kaiser Franz Joseph, die Besucher anlocken. Diese „Kaiserappartements“ sind zu großen Teilen original erhalten. Noch mehr über Kaiserin Elisabeth erfahren Sie im Sisi-Museum, das sich ebenfalls in der Hofburg befindet. Hier sind viele Gegenstände aus dem Besitz der Kaiserin ausgestellt. Außerdem bemüht sich das Museum, die Persönlichkeit der verklärten und missverstandenen Elisabeth zu ergründen. Ein weiteres Highlight der Hofburg ist die Silberkammer. Dort werden einzigartige Stücke aus der Porzellan-, Silber- und Glassammlung der Habsburger gezeigt.

Schloss Schönbrunn – Glanz und Gloria der Monarchie

Was wäre ein Wien-Besuch ohne das weltberühmte Schloss Schönbrunn? Der Palast liegt ein wenig außerhalb des Zentrums, im 13. Bezirk. Für diesen Ausflug sollten Sie einen Tag einplanen, so viel gibt es dort zu sehen. Zwar sind nur 45 der 1441 Räume des Schlosses zur Besichtigung freigegeben, aber Schönbrunn hat noch mehr zu bieten: Eine riesige Parkanlage, den ältesten Zoo der Welt, das Palmenhaus und die Gloriette, ein „Ruhmestempel“ im Garten. Bei all der Pracht ist es kaum zu glauben, dass Schönbrunn eigentlich nur die Sommerresidenz der Habsburger war. Dazu kommt, dass die Mauern schon viel gesehen haben. Hier ging das Who-is-who der damaligen Zeit ein und aus: Mozart, Maria Theresia, Franz Joseph – und natürlich Sisi.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Wien

  • Der Stephansdom: Er ist das sakrale Wahrzeichen der Stadt. Das Innere dieses gotischen Meisterwerkes beherbergt zahlreiche Kunstschätze. Da nicht alle frei zugänglich sind, sollten Sie eine Führung buchen.
  • Der Prater: Der von den Einheimischen „Wurstelprater“ gennannte Vergnügungspark gilt als Synonym für Spaß und Unterhaltung. Eine Fahrt mit dem weltberühmten Riesenrad ist dabei ein Muss.
  • Der Zentralfriedhof: Die etwas morbide Schönheit der mehr als 330.000 Gräber mit ihren teilweise atemberaubend gestalteten Grabmälern zieht Sie bestimmt in ihren Bann. Außerdem gibt es hier Gräber von berühmten Persönlichkeiten wie Beethoven, Schubert, Johann Strauß oder Hans Moser zu sehen.

Wien bei Nacht

Wenn Sie auch am Abend und in der Nacht in Wien etwas erleben wollen, kommen Sie am „Bermudadreieck“ nicht vorbei. Dieses Kneipen- und Vergnügungsviertel liegt im 1. Bezirk rund um den Schwedenplatz. Hier finden Sie Beisl (Kneipen), Szenelokale, Tanzschuppen und Bars in Hülle und Fülle. Der Name „Bermudadreieck“ rührt übrigens daher, dass hier so mancher Besucher verschollen sein soll – besonders nach dem Genuss von zu viel „Heurigem“, also jungem Wein. Einen Abstecher in die Theater- und Musicalwelt Wiens sollten Sie ebenfalls nicht verpassen. Das Repertoire reicht dabei von klassischen Opern bis zu modernen Musicals oder der Rocky Horror Picture Show.

Quelle: wa.de

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