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Wettkönig bei „Wetten, dass...“ 2022 setzt Gewinn für Lützerath ein

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Nostalgie-Gefühle treffen auf Gegenwart: Die ZDF-Show „Wetten, dass...?“ ist im Jahr 2022 angekommen. Der Wettkönig macht das deutlich.

Friedrichshafen - „Wetten, dass“ ist in der Gegenwart angekommen - zwar vermittelt der Name der Sendung noch das nostalgische Gefühl vergangener Zeiten, doch sowohl die Kritik der Zuschauer an Moderator Thomas Gottschalk und dem Sendungsformat, als auch die politischen Aussagen des Wettkönigs zeigen: Es ist 2022.

Wettkönig bei „Wetten, dass...“ 2022 setzt Gewinn für Braunkohle-Dorf Lützerath ein

Mehr als zehn Millionen Menschen sahen am Samstagabend die Sendung „Wetten, dass...?“ im ZDF. Der Wettkönig nutze die große Bühne: Marten Reiß kommt nach eigenen Worten aus dem von der Braunkohleförderung bedrohten Dorf Lützerath in NRW - und für dessen Erhalt will er sich einsetzen.

Reiß gewann am Samstag nicht nur seine Wette, bei der er mit Hilfe seines sogenannten Kreuzblicks Fingerabdrücke erkannte. Er setzte sich auch deutlich im Publikums-Voting gegen die übrigen Wettkandidaten durch. Sein Preisgeld - immerhin 50.000 Euro - wolle er für den Erhalt von Lützerath einsetzen, sagte der Klimaaktivist Reiß noch vor der Abstimmung. „Lutzi bleibt“, riefen daraufhin die mitgereisten Unterstützer im Saalpublikum in Friedrichshafen.

„Du hast einen gewaltigen Schritt getan, dieses Bewusstsein in die Nation zu tragen“, sagte Moderator Thomas Gottschalk nach der gewonnenen Wette zu Reiß. „Heute haben sicher viele zugeschaut, die von Lützerath nichts mehr gehört hatten. Oder noch nie was gehört haben. Jetzt wissen sie‘s.“ - dpa/eB

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