Wettervorhersage

Unwetter-Warnung vor Tief „Eugen“: Starke Sturmböen und Gewitter in NRW

Der schwerste Mai-Sturm seit Jahrzehnten droht: Tief „Eugen“ steuert auf Deutschland zu und sorgt für ungemütliches Wetter in NRW.

Update: 5. April, 7.22 Uhr. Das Sturmtief „Eugen“ hatte am Dienstag auch in Ostwestfalen für umgestürzte Bäume und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Am Mittwoch spricht der Deutsche Wetterdienst weiterhin eine Warnung für NRW wegen Stark- oder Dauerregen und stürmischer Böen aus.

Im Laufe des Vormittages ist mit zunehmendem Wind zu rechnen. Über den Tag entwickelt sich dieser zu starken bis stürmischen Böen zwischen 55 und 70 km/h weiter. In Schauer- und Gewitternähe können die Böen sogar Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h erreichen. Zum Abend hin soll sich die Wetterlage so weit entspannen, dass auch die Warnungen vermutlich aufgehoben werden können. Den ganzen Tag über ist mit Regenschauern, teilweise auch mit Gewitter zu rechnen. Vor allem vom Mittag bis zum Abend kommt es zu starken Niederschlägen. Die Temperaturen liegen in NRW zwischen 5 und 11 Grad.

Unwetter-Warnung vor Tief „Eugen“: Starke Sturmböen in NRW

Update: 4. Mai, 18.20 Uhr. Das Wetter in Nordrhein-Westfalen bleibt in den kommenden Stunden weiterhin recht ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis 21 Uhr vor starken Sturmböen. Sturmtief „Eugen“ hat in Ostwestfalen bereits seine Spuren hinterlassen und beispielsweise in Minden-Lübbecke mussten die Corona-Testzentren vorsorglich geschlossen werden. Umgestürzte Bäume blockierten einige Straßen. Es kam bereits zu dutzenden Feuerwehreinsätzen.

Wetter in NRW: Sturmtief „Eugen“ überrollt Ostwestfalen

Update: 4. Mai, 6.48 Uhr. Der Deutsche Wetterdienst spricht am Dienstagmorgen eine amtliche Wetterwarnung aus. Schon früh am Tag verbreiten sich in NRW aus südwestlicher Richtung „starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h“. Im Laufe des Tages nehmen diese weiter zu, in Schauernähe können auch örtlich schwere Sturmböen bis 100 km/h entstehen. „In Hochlagen und bei Gewittern einzelne orkanartige Böen bis 110 km/h nicht ausgeschlossen“, kündigt der DWD an, der bereits Tage zuvor vor dem Sturmtief „Eugen“ warnte, das nun über Deutschland zieht. Ab dem späten Vormittag bis zum Abend kommt es in NRW zudem zu Regen und vereinzelten Gewittern. Die Temperaturen liegen am Dienstag zwischen 9 Grad am Morgen, 10 am Nachmittag und 12 am Abend. In der Nacht kühlt es auf 7 Grad ab.

Unwetter-Warnung für NRW: Sturmtief „Eugen“ bringt schwere Sturmböen und Gewitter

Erstmeldung: 3. Mai. NRW – Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen am Dienstag (4. Mai) vor Sturm. Tief „Eugen“ ist auf dem Vormarsch und zieht von West nach Ost über die Bundesrepublik hinweg. In Nordrhein-Westfalen können dabei schwere Sturmböen auftreten. Bis in tiefe Lagen drohen Windgeschwindigkeiten über 100 km/h. Da die Bäume zum Teil schon belaubt sind, bieten sie dem Wind noch mehr Angriffsfläche.

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Windgeschwindigkeiten90 bis 120 km/h
MonatMai

Wetter: Mai startet in NRW bitterkalt – DWD warnt vor Sturmtief „Eugen“

Der Wonnemonat beginnt in weiten Teilen Deutschlands frisch und stürmisch. In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen wurden in der Nacht zu Montag (3. Mai) Werte um den Gefrierpunkt gemessen. Es war die kälteste Mainacht seit 1965 in Düsseldorf, berichtete daswetter.com. Doch damit nicht genug. Nun ist mit Tief „Eugen“ auch noch ein gefährlicher Sturm im Anmarsch. Für die Jahreszeiten Herbst und Winter wäre so ein Wetter nichts Ungewöhnliches. Im Mai dagegen schon.

Der DWD warnt wegen des Sturms vor herabstürzenden Ästen. Bäume könnten auch entwurzelt werden. Besonders im Berufsverkehr sollten Pendler am Dienstag mit Beeinträchtigungen rechnen. Zugausfälle und Straßensperrungen könnten für Chaos sorgen. Des Weiteren warnen die Meteorologen vor Spaziergängen in Wäldern oder Parks. Neben Nordrhein-Westfalen sollen auch Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Hamburg von dem Unwetter betroffen sein.

Wetter-Warnung für NRW: Die wichtigsten Fakten zum Sturmtief „Eugen“

  • Das Sturmtief fegt am Dienstag (4. Mai) von West nach Ost über Deutschland hinweg.
  • Besonders stark betroffen sind die die Regionen von Nordrhein-Westfalen bis zum Harz und hinauf zur Nordsee.
  • In Verbindung mit kräftigen Regenschauern drohen schwere Sturmböen um die 100 km/h.
  • Auf den Bergen können bis zu 140 km/h erreicht werden.
  • Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes gilt zunächst von Dienstagmorgen (4 Uhr) bis zum Abend (21 Uhr).

Wetter: Sturmtief „Eugen“ hat reichlich Regen im Gepäck

Die Westhälfte und die breite Landesmitte rund um die zentralen Mittelgebirge sind von der Sturmwarnung in Deutschland besonders stark betroffen. Hier rechnen die Meteorologen mit teils sehr hohen Windgeschwindigkeiten. Mit Tief „Eugen“ ziehen auch reichlich Wolken auf. In NRW kann es daher auch verbreitet zu kräftigen Regenschauern kommen. Kühle Temperaturen runden das ungemütliche Wetter ab. In Bielefeld* werden im Tagesverlauf beispielsweise maximal 8 bis 11 Grad erreicht.

Sturmtief Eugen sorgt in der ersten Maiwoche für ungemütliches Wetter in Deutschland

Doch so durchwachsen wie aktuell geht es beim Wetter nicht weiter. Ab Ende der ersten Mai-Woche wird Deutschland Prognosen zufolge von einer Hitzewelle erfasst*. Vor allem im Süden soll es dann sommerlich warm werden, stellenweise sind bis zu 30 Grad vorhersagt. Ein Tiefdruckgebiet über Westeuropa soll den Wetterumschwung einleiten. Wie stark die Temperaturen in NRW ansteigen, bleibt noch abzuwarten. Zuletzt konnte das Wetter am 1. Mai* nicht mit Höchstwerten glänzen. (*Merkur.de, owl24.de und msl24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.)

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold/dpa

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