Ab Mittwoch

Erneut Gewitter: So wird das Wetter in NRW am Wochenende

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt Gewitter für NRW voraus. Auch mit stürmischen Böen ist beim Wetter am Wochenende zu rechnen.

Update vom 30. Juli, 7.41 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass es am Abend in NRW zu Gewittern kommen kann. Betroffen sind die Regionen im Nordwesten des Bundeslandes. Dazu kommen stürmische Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 75 km/h (Bft 8).

Gewitter in NRW möglich: DWD warnt vor Starkregen - Keller schon vollgelaufen

[Erstmeldung] Hamm - Zum wiederholten Male in kurzer Zeit müssen sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf Gewitter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat mitgeteilt, dass es am Mittwoch zu stärkeren Regenschauern kommen kann. Zugleich sei mit Windböen zu rechnen. Vereinzelt können kurze Gewitter mit Sturmböen auftreten. (News aus Nordrhein-Westfalen)

Das sich anbahnende und mancherorts schon existente Unwetter weckt unschöne Erinnerungen an die Flutkatastrophe vor wenigen Wochen, als das Hochwasser in Teilen Nordrhein-Westfalen schreckliche Zustände auslöste und zahlreiche Menschen ihre Häuser oder gar ihr Leben verloren.

Ein solches Ausmaß ist diesmal zwar nicht zu erwarten, doch die Wassermassen haben in einigen Orten schon wieder erheblichen Schaden angerichtet. Zum Beispiel in der Ruhrgebietsstadt Essen: Dort haben Starkregen und heftige Gewitter für vollgelaufene Keller und Tiefgaragen gesorgt. Bereits am Dienstagabend verzeichnete die Feuerwehr insgesamt 50 Einsätze. Verletzt wurde demnach niemand.

Regenmassen in NRW: In Essen und Nordkirchen laufen schon am Dienstagabend Keller voll

Nach Angaben der Feuerwehr Essen vom Mittwoch prasselten zwischenzeitlich 40 Liter pro Quadratmeter vor allem auf die südwestlichen Stadtteile. Bei den Alarmierungen ging es nicht nur um vollgelaufene Keller und Tiefgaragen. In einem Betrieb lief im Zuge des Unwetters Regenwasser in einen Rauchmelder, der daraufhin die Feuerwehr alarmierte.

Essen stand am Dienstagabend in NRW nicht alleine da. Auch in Nordkirchen im Kreis Coesfeld berichtete die Feuerwehr von Starkregen. Dort habe es ebenfalls Kellerräume gegeben, in denen das Wasser etwa 30 Zentimeter hoch gestanden habe. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die durch Starkregen entstandenen Wassermassen schließlich mit einer Tauchpumpe wieder abpumpen.

Wetter in NRW: Donnerstag sind Gewitter im Bergland möglich - Erst am Freitag lockert es auf

Die Wetterlage in Nordrhein-Westfalen ist am Mittwoch noch unbeständig. Gewitter sind in weiten Teilen des Landes noch möglich. Am Donnerstag erwartet der DWD dann zwar ebenfalls eine „wechselnde Bewölkung“ - Gewitter und Fälle von Starkregen sollen den Prognosen zufolge dann aber nur noch in den Gebirgsregionen auftreten. Im Nordwesten und im Bergland sind dann auch starke und stürmische Böen möglich. Erst in der Nacht zum Freitag lockert es merklich auf.

Die aktuelle Wetter-Lage begründet der DWD wie folgt: „Nordrhein-Westfalen liegt im Einflussbereich eines Tiefs bei Schottland.“ Aktuell sei noch feuchtwarme Meeresluft vorherrschend, diese würde im Moment mit lebhafter südwestlicher Strömung durch trockenere Luft ersetzt werden, was regionale Unwetter und Gewitter begünstigt.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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