Aktuelle Infos über Gefahren, Brände und Hitzerekorde

Hitze-Liveticker: Wo kochen die Temperaturen in der Region

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Hochsommer in Nordrhein-Westfalen.

Selbst der Wind bringt nicht mehr die erhoffte Abkühlung: Das Hoch "Yvonne" hat NRW fest im Griff. Hitzerekorde werden gebrochen, Hitzewarnungen gesprochen. Die Auswirkungen des Wetters in der Region erfahrt ihr in unserem Hitzeticker.

Hamm/MK/Soest/Sauerland - Schwitzen ist angesichts der Temperaturen angesagt. Schon seit Beginn der Woche warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor extremer Hitze. Unter anderem für Hamm, den Märkischen Kreis, den Kreis Soest und das Sauerland.

Bis zu 41 Grad sollen es werden, meldet der Wetterdienst. Dabei müssen Menschen vor allem drei Regeln befolgen:

  • 1. Meiden Sie die Hitze
  • 2. Halten Sie die Wohnung kühl
  • 3. Halten Sie den Körper kühl

Zwar bleibt der Donnerstag der heißeste Tag der Woche. Doch schon am Mittwoch war es heiß: In Geilenkirchen wurde der heißeste Tag aller Zeiten gemessen. Doch hielt der Rum nicht lange an, schon am Donnerstag wurde bereits ein neuer Hitzerekord aufgestellt.

Hamm übertrifft neuen Rekord

Gefahren bei der Hitze

Insbesondere Eltern müssen aufpassen: Kinder und Hunde dürfen auch für vermeintlich kurze Einkauftrips nicht im Auto eingeschlossen werden. Die Temperatur steigt schnell an und wird gefährlich für die Insassen.

Eine junge Mutter handhabte es trotzdem so. Ihr Kind war bei 37 Grad im Auto eingesperrt und entging einem Unglück nur knapp.

Aber nicht nur wir Menschen leiden unter extremer Hitze. In Bönen beispielsweise hatte ein Schweine-Transporter die Tiere unter grausamen Umständen verfrachtet. Die Schweine litten unter 41 Grad und hatten kein Wasser. Die Polizei musste eingreifen - doch haben nicht alle Tiere überlebt.

Flucht in Freizeitbäder

Wenn nur noch die Klimaanlage weiterhilft, suchen die Menschen Abkühlung im Nassen. Dementsprechend voll sind die Freibäder. Die Menschen in Werl retten sich vor der Gluthitze im Freizeitbad: Die Liegewiese ist belegt, das Becken voll, aber die Gäste sind zufrieden.

 Abkühlung an den heißesten Tagen

NRW-weit werden die Freibäder so gut besucht, dass die Betreiber Konsequenzen ziehen müssen: Hohe Temperaturen sorgen bei überfüllten Bädern auch für hitzige Stimmung der Besucher. Davor warnt auch ein Konfliktforscher. Mehr Sicherheitspersonal wäre die Devise.

Dass viele Besucher logischerweise auch für Stress bei den Bademeistern sorgen, erzählt eine Schwimmmeisterin aus Hamm. Im Freibad Hamm wird mit über tausend Besuchern gerechnet - eine besondere Herausforderung.

Dass diese Überbelastung schlimme Folgen haben kann, zeigt ein tragischer Fall in Soest: Ein Kind ist im Freizeitbad ertrunken trotz - oder vielleicht wegen - vieler weiterer Badegäste.

Schlimmer Badeunfall: Kleinkind ertrinkt im Cabrioli-Freizeitbad

Quelle: wa.de

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