Elf Prozent der Einwohner in NRW erhalten finanzielle Hilfen

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WESTFALEN - Jeder zehnte Einwohner Westfalens war im vergangenen Jahr auf finanzielle Unterstützung des Staates zur Existenzsicherung angewiesen. Insgesamt haben 842 583 Menschen in der Region Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten – 2,8 Prozent mehr als 2012, zeigt die Erhebung des Statistischen Landesamtes.

Die Unterschiede zwischen den Städten und den ländlichen Regionen Westfalens sind deutlich. Besonders die Ruhrgebietsstädte verzeichnen überdurchschnittliche Quoten von Hilfeempfängern. So war 2013 in Gelsenkirchen fast jeder fünfte Bürger (19,8 Prozent) auf existenzsichernde Hilfen angewiesen. Im münsterländischen Heek war die Quote mit 2,9 Prozent dagegen landesweit am niedrigsten. NRW-weit waren elf Prozent der Einwohner auf die Unterstützung angewiesen.

Mit 82,3 Prozent hat die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II („Hartz IV“) in Westfalen den größten Anteil unter den sozialen Mindestsicherungsleistungen. Zu den weiteren Hilfen zählen die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, Regelleistungen für Asylbewerber und Hilfen zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen. - wh

Quelle: wa.de

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