Weltgrößte Wassersportmesse Boot gestartet

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DÜSSELDORF - Auf diesen Termin fiebern die Fans der Wellen, des Windes und des Wassers das ganze Jahr hin: Die Boot in Düsseldorf. Segler, Angler und Taucher, Surfer und Freizeitkapitäne - für alle ist etwas dabei.

Leinen los für die Boot 2014: Mit einem starken Besucherandrang hat am Wochendende in Düsseldorf die weltgrößte Wassersportmesse Boot begonnen. An die 1700 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren auf der Schau der Superlative Boote, kleines und großes Zubehör, Kleidung und touristische Ziele. Eine Pressesprecherin der Messe Düsseldorf zeigte sich am Sonntag zufrieden: Knapp 80 000 Besucher strömten an den beiden ersten Tagen in die Hallen - 6000 mehr als ein Jahr zuvor.

Zu Beginn der Messe hob Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) die Chancen des Tourismus in Nordrhein-Westfalen hervor. "Wir hatten tolle Wachstumsraten in den letzten Jahren", sagte der Minister zur Eröffnung. Bis zum 26. Januar präsentieren 1650 Aussteller aus 60 Ländern Produkte und Tourismusziele rund um maritime Hobbys wie Segeln, Motorbootfahren, Tauchen oder Surfen. Auch neuere Sportarten wie Stehpaddeln oder Wakeboarden sowie Angeln sind ein Thema.

An den neun Messetagen erwarten die Veranstalter fast eine Viertelmillion Menschen. Messebesucher können vor Ort viele Sportarten ausprobieren. Ein besonderer Hingucker sind die 1700 Boote aller Größenklassen, die in den Hallen aufgebaut sind. Das größte Schiff ist eine 30 Meter lange Millionärsjacht. Die ganze Flotte von Freizeitbooten mit und ohne Motor wird präsentiert. Dazu zählen schnittige Jetskis, aber auch traditionelle Holzboote oder Schiffe für Angler.

Manche Motorjachten sind im Retro-Design oder mit Anleihen aus der Automobilindustrie gestaltet. Sportfans können sich außerdem in 18 Themenbereichen über Neuheiten informieren oder Wassersportarten vor Ort ausprobieren. Damit sollen auch Neueinsteiger gelockt werden.

Wirtschaftsminister Duin betonte das Potenzial der Binnenwasserstraßen in NRW für den Ausbau des Freizeitsektors. Es gebe Seen, Kanäle und Flüsse im Land. Auch seien an einigen Orten Marinas - Häfen für Sportboote - ausgebaut worden. Das Land werde den Bereich weiter unterstützen, sagte der Minister zu. Es stünden auch Mittel der Europäischen Union für die Förderung des Tourismus zur Verfügung. - lnw

Quelle: wa.de

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