Weiter, schöner, stilsicherer: Handtaschen-Weitwurf-WM in Bottrop

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Mitglieder aus dem Niederländischen Team und dem Team USA traten bei der zweiten Weltmeisterschaft im Handtaschen-Weitwurf gegeneinander an.

BOTTROP - Kurbeln, Stoßen, Diskus und Freestyle: In diesen Disziplinen messen sich die Teilnehmer der Handtaschen-Weitwurf-Weltmeisterschaft in Bottrop. Im zweiten Jahr des kuriosen Wettbewerbs haben 14 Teams um die Wette geworfen, wie ein Sprecher am Samstag sagte.

Am Ende lag die Mannschaft vorn, die für Neuseeland angetreten war. Die Kandidaten vertraten außerdem etwa das Fürstentum Monaco oder die Insel Curaçao. Einige Deutsche seien bei der Jux-Veranstaltung sogar unter der gelb-weißen-Flagge der Vatikanstadt angetreten, sagte der Sprecher. Sie landeten auf dem zweiten Platz, dahinter folgte das Deutschland-Team. Bewertet wird bei der "HTWWWM" nicht nur die Wurfweite, sondern auch die technische Ausführung und die Choreographie des Auftritts.

Am weitesten warf diesmal ein 45 Jahre alter Versicherungskaufmann aus Brühl bei Köln: Er schaffte es nach Angaben des Sprechers auf 24,21 Meter und übertraf damit die Bestmarke des vorigen Jahres, als ein Lastwagenfahrer auf 22,66 Meter kam.

Damit die Hobby-Athleten bei der Weltmeisterschaft nicht zu unlauteren Mitteln greifen, hatten die Veranstalter in diesem Jahr mit Stabhochspringer Justus Schneider einen Anti-Doping-Beauftragten verpflichtet. Die Jury wurde außerdem von Model und Fashionfreundin Natascha Ochsenknecht unterstützt. Ausgerichtet wird der Jux-Wettbewerb vom Bottroper Movie Park und Hobby-Weitwerfern. Ursprünglich wollten 16 Teams antreten. - lnw

Quelle: wa.de

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