Langjährige Moderatorin

Warum der WDR und Simone Standl getrennte Wege gehen

Simone Standl bei der Verleihung vom Meinungsmacher Preis
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Simone Standl (Archivbild)

Köln: Die Trennung des WDR von der langjährigen „Lokalzeit Köln“-Moderatorin Simone Standl schlägt hohe Wellen.

Köln – Das Ende der Zusammenarbeit zwischen dem WDR und der langjährigen „Lokalzeit Köln“-Moderatorin Simone Standl* sorgt für Diskussionen in der Domstadt – und darüber hinaus. Die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt will sich erneuern, auch mit neuen Gesichtern: Daher durfte Simone Standl im Juni letztmalig die gebührenfinanzierte Sendung für die Region Köln* präsentieren. Danach sollte sie – so der Plan des WDR – noch Schichten als Nachrichtenmoderatorin bei WDR2 übernehmen. Doch es kam anders.

WDR und Simone Standl: Rauswurf - „Vertrauensverhältnis gestört“

Die freie Moderatorin Simone Standl und der WDR gehen jetzt endgültig getrennte Wege. „Das Vertrauensverhältnis“ sei gestört, ließ der Sender den Kölner Stadt-Anzeiger wissen. In der Zeitung hatte sich Simone Standl zuvor deutlich angesäuert über ihr Ende bei der „Lokalzeit“ und den WDR geäußert. Nach 17 Jahren Moderation der „Lokalzeit Köln“ sah die 59-Jährige sich trotz Verständnis für die Weiterentwicklung der Sendung als Opfer der Diversität des Senders – und ihres Alters: „Die Leute, die lange dabei sind, sollen als Erstes gehen.“

„WDR will sich krampfhaft neu aufstellen und diverser werden“

Nun das komplette Aus für Standl beim WDR. In der Bild am Sonntag legt die gebürtige Bayerin Simone Standl nochmal nach: „Der WDR will sich krampfhaft neu aufstellen und diverser werden. Und das kommt bei den Zuschauern, vor allem den Stammguckern über 50, überhaupt nicht gut an.“ Aber jetzt sei sie frei für neue Aufgaben, auch vor der Kamera.   

Beim WDR hat derweil Standls Nachfolgerin ihre Arbeit aufgenommen: Die „Lokalzeit Köln“ präsentiert seit 19. Juli Sümeyra Kaya*, Jahrgang 1983. (kem/idzrw) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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