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Warnstreik: Nahverkehr soll zwei Tage stillstehen

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NRW - Verdi verschärft die Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Am Mittwoch und Donnerstag sollen fast überall in Nordrhein-Westfalen keine Busse und Straßenbahnen fahren.

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes will die Gewerkschaft Verdi den öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen in dieser Woche gleich an zwei Tagen lahmlegen. Am Mittwoch und Donnerstag sollen im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Ostwestfalen sowie im Sauer- und im Siegerland ganztägig oder zeitweise keine Busse und Straßenbahnen fahren, teilte ein Gewerkschaftssprecher am Montag in Düsseldorf mit. Regionalzüge und S-Bahnen sind von dem Streik nicht betroffen.

Am Donnerstag sollen sich Kitas, Müllabfuhr, Stadtverwaltungen und Sparkassen den Warnstreiks anschließen. Auch in Klinken, Altenheimen, Jobcentern und Bädern sind Arbeitsniederlegungen geplant. Am Flughafen Köln-Bonn sollen Beschäftigte der Bodendienste die Arbeit niederlegen. Verdi rechnet mit 70 000 Teilnehmern an den Aktionen.

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Im Tarifstreit geht es um die 2,1 Millionen Angestellten des Bundes und der Kommunen. Die Gewerkschaften fordern, die Gehälter um einen Sockelbetrag von 100 Euro und zusätzlich 3,5 Prozent zu erhöhen. Die ersten beiden Verhandlungsrunden waren trotz einer Annäherung ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Runde soll am 31. März beginnen. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot unterbreitet.

"Das ist die letzte eindringliche Aufforderung an die Arbeitgeber, den öffentlichen Dienst wieder an die Durchschnittslöhne in der Gesamtwirtschaft anzugleichen", sagte Verdi-Landesleiterin Gabriele Schmidt laut der Mitteilung. Die bisherigen Einlassungen der Arbeitgeberseite seien "noch weit weg von dem, was die Beschäftigten erwarten".

Am ersten Warnstreik am Dienstag vergangener Woche hatten sich laut Verdi rund 50 000 Beschäftigte beteiligt. Busse und Straßenbahnen waren bis auf wenige Ausnahmen in den Depots geblieben.

Quelle: wa.de

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