Filialen in Hamm, Soest, Werl, Lippstadt, Meschede, Neheim und Menden

Warendorfer "Schuhpark Fascies" stellt Insolvenzantrag - was passiert mit Filialen?

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Dunkle Wolken über dem Warendorfer Unternehmen "Schuhpark Fascies" - hier am Schloitweg in Soest.

Warendorf - Die Schuhpark Fascies GmbH aus Warendorf hat am Mittwoch beim zuständigen Amtsgericht in Münster einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Gericht habe diesem entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet, hieß es. Der Geschäftsbetrieb in bundesweit 89 Filialen laufe unverändert. Filialen gibt es unter anderem in Hamm, Soest, Werl, Lippstadt, Meschede, Neheim und Menden.

Aufgrund einer schwierigen Markt- und Wettbewerbssituation beabsichtige das Unternehmen, sich für die Zukunft neu aufzustellen. 

"Dieser Schritt ist unsere beste Möglichkeit, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und den langfristigen Fortbestand unseres Unternehmens im Interesse aller Beteiligten sicherzustellen", wird Unternehmensgründer und Geschäftsführer Bernhard Fascies zitiert, der das Unternehmen auch in der Eigenverwaltung führen wird.

Unterstützung erhalte er dabei von der überregional tätigen Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff, die mit den Restrukturierungsexperten Dr. Georg Bernsau und Andreas Pantlen in die Geschäftsführung eintreten und die operative Restrukturierung verantworten werde.

Mitarbeiter informiert - Gehälter vorerst gesichert

Der Münsteraner Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Stephan Michels werde als vom Gericht eingesetzter vorläufiger Sachwalter die Geschäftsführung in der Eigenverwaltung überwachen und die Gläubigerinteressen wahren.

Hier gibt es den Überblick aller Filialen

Der Geschäftsbetrieb in den bundesweit 89 Filialen soll auch im Eigenverwaltungsverfahren unverändert fortgesetzt werden. "Die Geschäfte bleiben geöffnet, unsere Kunden werden auch weiterhin wie bewährt bedient", so Bernhard Fascies. 

Die insgesamt mehr als 900 Mitarbeiter, deren Löhne und Gehälter für drei Monate durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert seien, wurden am Mittwoch über die aktuelle Situation informiert, hieß es. - eB

Quelle: wa.de

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