147 Waffen im Sommer bei Schlag gegen Rechts gefunden

DÜSSELDORF - Beim bisher wohl härtesten Schlag gegen den Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen Ende August haben die Ermittler 147 Waffen gefunden. Darunter waren 30 verbotene Gegenstände - etwa Totschläger, Springmesser und Schlagringe.

Das geht aus einer Antwort des nordrhein-westfälischen Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des Piraten-Abgeordneten Frank Herrmann hervor - seine Landtagsfraktion veröffentlichte sie am Montag in Düsseldorf.

NRW hatte im August die drei aggressivsten und gefährlichsten Neonazi-Gruppierungen im Land verboten und aufgelöst. Mehr als 900 Beamte waren zu einer Großrazzia gegen die "Kameradschaft Aachener Land", den "Nationalen Widerstand Dortmund" und die "Kameradschaft Hamm" ausgerückt. Die Gruppierungen seien fremdenfeindlich, rassistisch, antisemitisch und eine Gefahr für ein friedliches Zusammenleben, begründete Innenminister Ralf Jäger (SPD) damals sein Vorgehen. lnw

Quelle: wa.de

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