Voll im Trend: E-Books und E-Magazine

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Mit einem E-Book-Reader kann man inzwischen neben Romanen auch E-Zeitungen und E-Magazine lesen.

Rund ein Prozent des Umsatzes im Deutschen Buchhandel wird derzeit mit E-Books erzielt. Tendenz: stark steigend. Auch E-Zeitungen und E-Magazine werden für viele Menschen immer attraktiver.

Die gerade beendete Frankfurter Buchmesse hat es einmal mehr an den Tag gebracht: Das Thema E-Books wird auch in Deutschland immer wichtiger. Seit etwa fünf Jahren auf dem Markt, fristeten die elektronischen Bücher bisher eher ein Nischendasein. Das lag zum großen Teil daran, dass die Verlage nur ihre Bestseller auf den Markt brachten und die Auswahl dementsprechend klein war.

Speziell für E-Books: E-Book-Reader

Zudem mussten die E-Book-Reader – spezielle Lesegeräte für E-Books – erst eine ganze Menge Kinderkrankheiten überstehen. Doch die Technik hat sich rasant weiterentwickelt. Die Zeiten, als das Display des E-Book-Readers im hellen Sonnenschein nicht zu erkennen war, sind vorbei. Auch in Sachen Robustheit hat sich einiges getan: Bei den ersten E-Book-Readern lästerten die Kritiker noch, dass die Geräte noch nicht mal einen Tag in einer Damenhandtasche überleben könnten. Heute sind die E-Book-Reader stabil und halten leichten Stößen und Erschütterungen locker stand.

Inzwischen steigen immer mehr Hersteller in das Geschäft mit den E-Books ein. Die bekanntesten sind der Kindle, der vom Internetgroßhändler Amazon vertrieben wird, und der E-Book-Reader von Sony. Aktuell versucht der kanadisch-japanische Hersteller Kobo auf den Markt zu drängen. Aber auch Buchhandelsketten versuchen sich mit einem eigenen E-Book-Reader, zum Beispiel Thalia mit dem Oyo.

Vielfalt der E-Books wächst

Neben den großen Verlagen nutzen vor allem neue Autoren die schnelle, leichte Möglichkeit, eigene Werke als E-Book zu publizieren. Rasante Zuwächse erleben E-Books, die sich mit Liebe und Erotik beschäftigen – was vielleicht daran liegt, dass bei einem E-Book niemand am Cover erkennt, welches Buch man gerade in den Händen hält.

Als Nutzer muss man sich entscheiden, ob man auf seinem Lesegerät ausschließlich E-Books lesen möchte. Dafür reicht ein einfacher E-Book-Reader, den es schon ab rund 70 Euro zu kaufen gibt. Allerdings gibt es inzwischen viele Zeitung und Magazine, die die Verlage auch als Online-Magazine anbieten. Möchte man die E-Zeitungen oder E-Magazine lesen, braucht man einen hochwertigeren E-Book-Reader, ein Tablet oder eine zusätzliche Software.

E-Magazine als Alternative zu Printversionen

Für Menschen, die viel unterwegs sind und gern lesen, eignen sich vor allem die erweiterten E-Book-Reader. Darauf passen je nach Speicherkapazität mehrere Tausend Bücher. Dazu kommen Zeitungen und Zeitschriften.

Viele Verlage bieten einzelne Artikel als kostenlose Feeds an. Wer in den Genuss einer kompletten Zeitung oder Zeitschrift kommen möchte, muss die E-Version kostenpflichtig abonnieren. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ bietet beispielsweise eine leicht reduzierte Version ihres Magazins für 2,99 Euro an. Dafür können die Nutzer schon einen Abend vor dem offiziellen Erscheinungstermin auf die Artikel zugreifen.

Die meisten E-Magazine werden als pdf-Dateien angeboten. So sieht der Leser das gleiche Erscheinungsbild des gedruckten Magazins auf dem Display.

Quelle: wa.de

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