Vitaminspritzen für Schüler

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (Mitte), Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg und Schulministerin Barbara Sommer stellen das Schulobstprogramm vor. ▪

DÜSSELDORF ▪ Jeden Tag frisches Obst oder Gemüse erhalten vom kommenden Monat an rund 75 000 Schüler in Nordrhein-Westfalen. 355 Grund- und Förderschulen nehmen an dem Schulobstprogramm der Europäischen Union teil. Für das Programm, das etwa jede zehnte Grundschule im Land erreicht, stehen bis zum Ende des nächsten Schuljahres vier Millionen Euro zur Verfügung, wie die Landesregierung gestern berichtete. Das Geld stammt jeweils zur Hälfte aus dem Landeshaushalt und von der EU.

Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg (CDU) sagte, die Verteilung von kostenlosem Obst und Gemüse solle Lust auf gesunde Ernährung machen. „Kinder und Jugendliche verzehren im Durchschnitt leider viel weniger Obst und Gemüse, als es gut für sie wäre.“ Das Schulobst solle möglichst aus der Region kommen. Die Schulen hätten nichts mit der Bezahlung der Lieferanten zu tun. Das übernehme die Landwirtschaftskammer.

Pro Portion Obst oder Gemüse werden 28 Cent gezahlt. Dafür können ein Apfel oder eine Banane gekauft werden. Aber auch Beeren, Südfrüchte, Paprika und Zucchini stehen auf der Angebotsliste. Der Verzehr des Obsts müsse in ein pädagogisches Konzept eingebunden werden, sagte Schulministerin Barbara Sommer (CDU). Lehrer und Schüler sollten Obst und Gemüse gemeinsam zubereiten. ▪ dpa

http://www.schulobst.nrw.de

Quelle: wa.de

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